Politik | 23.03.2020

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

Kein öffentliches Interesse

Koblenz. Das Für und Wider zum Herlet-Garten in der Altstadt dauert leider schon Jahrzehnte. „Das Ansinnen von Frau Herlet, die Gartenfläche für Bürger und Bürgerinnen der Alt- und Innenstadt zu erhalten, war über lange Zeit richtig und wichtig“, stellen die beiden Sozialdemokraten Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte fest. Aber die Versuche, z.B. die Gartenfläche auch als Schulgarten zu nutzen, wurde mangels Interesse nach einer gewissen Zeit leider eingestellt. Die Bemühungen im Bereich der Nachbarschaft waren durchaus lobenswert, doch auch diese sind leider nicht mehr vorhanden. All diese nicht neuen Erkenntnisse lassen die Sozialdemokraten zu dem Schluss kommen, dass die Gartenfläche des Garten Herlet für die Öffentlichkeit und die Bevölkerung der Alt- und Innenstadt von keinem Interesse ist. Diese Tatsache ist natürlich schade, jedoch endlich auch zu akzeptieren. Bei einer Abkehr von der öffentlichen Gartenfläche sind natürlich Fördergelder zurückzuzahlen, die zur Gestaltung des Gartens beigetragen haben. Diese Verhandlungen müssen nun geführt werden. Die zurzeit positive Entwicklung rund um die Fläche in der Firmungsstraße und am alten Bunker in Richtung Hotelneubau muss auch die Erkenntnis rund um den Herlet-Garten berücksichtigen. Nach den Bauarbeiten im vorderen und hinteren Bereich muss die Gartenfläche selbstverständlich wiederhergerichtet werden, aber hier ist die Frage zu beantworten, für wen diese Herstellung erfolgt. „Es hat uns erhebliche Überwindung gekostet, die Aussage zu treffen, dass das Projekt Herlet-Garten für die Öffentlichkeit gescheitert ist, jedoch könnte ein Hotelbetreiber diese kleine Oase mitten in der Koblenzer Altstadt auch so herrichten, dass auch ein Zugang für die Bevölkerung in den Hotelgarten gewährleistet ist“, so Fritz Naumann und Denny Blank.

Pressemitteilung des

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Kommentare
23.03.202021:52 Uhr
juergen mueller

Es geht leider etwas verloren, was von der Bevölkerung nicht angenommen wurde, aber auch im touristischen Bereich keine Würdigung gefunden hat.
Woran das gelegen hat, das könnte eine wünschenswerte Umfrage ergeben, die offensichtlich keine Befürworter findet.
So wird wohl das geschehen, was so manch einer (und ich gehöre dazu) für falsch empfindet - nämlich, dass einmal wieder ein Stück "Koblenzer Geschichte" Geschichte ist.
Wünschenswert wäre (und damit muss man Herrn Blank zustimmen), wenn schon wieder ein Hotelkomplex dort entsteht, der Betreiber in die Pflicht genommen wird, der Öffentlichkeit die Möglichkeit einer Nutzung zu gewährleisten.

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