SPD-Ortsverein Altstadt-Rauental
Keine Aussetzung der Sperrzeit
Koblenz. Der wiederholte Versuch, die Sperrzeit für die Außengastronomie auszusetzen, stößt auf erheblichen Widerstand der Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereines Altstadt-Rauental, Karin Warming und Fritz Naumann. Auch wenn der Vorschlag im Raum stehe, dies als sechswöchentlichen Versuch durchzuführen, spreche man sich dagegen aus, auch mit der Bemerkung, wenn die Sperrzeit einmal ausgedehnt wurde, wird dies erhebliche Folgen für die Bewohner der Alt- und Innenstadt haben. Dies müsse verhindert werden. Dieser Versuch der Aushöhlung der sinnvollen Sperrzeit bringt große Gefahr, dass die Koblenzer Altstadt weiter mehr zum Vergnügungsgebiet absackt.
„Der Ansatz der Aussetzung mag natürlich für Besucher der Altstadt erfreulich sein und selbstverständlich auch für einige Gastronomen, aber ich bin nicht gewählt worden, um Gästen aus Hunsrück und Eifel entgegen zu kommen, sondern für die Bewohner des Stadtteiles“, so Fritz Naumann. Die Lebensqualität in der Innenstadt muss geschützt werden. Man ist von Seiten des Ortsvereines der Überzeugung, dass die Aussetzung nicht zu weniger, sondern zu mehr Vandalismus und Ruhestörung führen wird. Koblenz ist außer Frage erfreulicherweise zu einem Touristikmagnet geworden, was man als erfreulich einstufen kann, jedoch muss genau darauf geachtet werden, dass die Lebensqualität weiter gewährleitstet wird. Von daher sind solche Versuche auch für sechs Wochen ganz klar abzulehnen.
Pressemitteilung der
SPD-Ortsverein Altstadt-Rauental
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