Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH
Keine Entspannung für Hotellerie und Gastgewerbe im Ahrtal
Ahrtal. Bund und Länder haben Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen unter anderem wieder öffnen. Auf private Reisen und Besuche soll jedoch weiterhin verzichtet werden. Dies gelte auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge, wie das Land Rheinland-Pfalz erklärt. Übernachtungen zu touristischen Zwecken sollen weiterhin nicht möglich sein, Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt. Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. dazu: „Für die Hotellerie und die Gastronomie im Ahrtal verschärft sich die Situation immer weiter. Jeder Tag, an dem die Betriebe keine Gäste empfangen können, bedeutet enorme Verluste und ist eine existenzielle Bedrohung.“ Neben Übernachtungsgästen machen vor allem auch Tagesgäste aus der Umgebung einen großen Anteil am Tourismus im Tal aus. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Menschen sich sehr umsichtig verhalten und sich an die herrschenden Verbote und Vorschriften halten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass unter Einhaltung von bestimmten Hygienemaßnahmen auch ein eingeschränkter Betrieb von Restaurants und Hotels wieder zu gegebener Zeit möglich wäre. Dies würde zwar immer noch Verluste für die Betriebe bedeuten, könnte aber zu einer Sicherung der Existenzen und Arbeitsplätze beitragen – und auch zur Sicherung der Tourismuswirtschaft im Ahrtal.“ Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und des Ahrtal Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. ergänzt: „Es ist erfreulich, dass der Einzelhandel in Teilen wieder öffnen kann. Jedoch muss es auch hier eine klare Rechtsgrundlage geben, warum einzelne Geschäfte öffnen dürfen und andere nicht.“ Gleiches gelte auch für Großveranstaltungen. „Der Begriff ist bisher nicht definiert. Im Umkehrschluss stellt sich die Frage, ob kleinere Veranstaltungen also wieder erlaubt sind. Hier ist schnellstmöglich eine klare Aussage der Politik notwendig.“
Pressemitteilung der Ahrtal
und Bad Neuenahr-Ahrweiler
Marketing GmbH
