Politik | 22.01.2024

Martin Diedenhofen (SPD)

Keine Verzögerung bei Entnahme von Problemwölfen

Der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD) betont, dass es keine Verzögerung bei der Entnahme von Problemwölfen geben darf.  Foto: Christian Spies

Kreis Neuwied. . Der Abschuss von Problemwölfen soll erleichtert werden. Das haben alle Umweltministerinnen und -minister der Länder gegen Ende des vergangenen Jahres gemeinsam beschlossen. Damit wird die Entnahme der Tiere erleichtert, die vermehrt Nutztiere reißen und dabei auch Schutzanlagen überwinden. Der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD) unterstützt diese Pläne. Umso verärgerter zeigte er sich über die Ankündigung der grünen Umweltministerin Kathrin Eder, diese Beschlüsse in Rheinland-Pfalz erst einmal nicht umzusetzen.

In einem Schreiben an Eder hat er die sofortige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen auf Landesebene gefordert. Als Grund dafür nannte er die anhaltenden Vorfälle von Nutztierrissen in der Region. Sie würden ein gezieltes und entschlossenes Handeln erfordern, so Diedenhofen. Landwirte seien zurecht in ernster Sorge. Schließlich seien ihre Tiere für sie Teil ihrer Existenzgrundlage.

Für den Abgeordneten geht es bei der Umsetzung der Maßnahmen gleichzeitig um die Akzeptanz für den Wolf in der breiten Bevölkerung: „Es ist unbestreitbar, dass der Schutz verschiedener Arten, einschließlich des Wolfes, von höchster Bedeutung ist. Mir und dem Großteil der Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis geht es um einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Wolf. Mit dem neuen Beschluss können jene Tiere identifiziert und entnommen werden, die wiederholt Schutzanlagen überwinden und Nutztiere reißen. Dieser differenzierte Ansatz ist entscheidend, um die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Eingliederung des Wolfes als Teil unseres Ökosystems zu schaffen.“

Zur Entnahme von Problemwölfen steht Diedenhofen auch mit der Neuwieder Abgeordneten Lana Horstmann (SPD) im engen Austausch.

Pressemitteilung

Büro Martin Diedenhofen, MdB

Der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD) betont, dass es keine Verzögerung bei der Entnahme von Problemwölfen geben darf. Foto: Christian Spies

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Kommentare
23.01.202410:35 Uhr
Gustav Adolf Gehrmann

Da muss ich dem Kollegen Helmut Gelhardt absolut Recht geben. In Bezug auf den Wolf - Rüddel, vordringlich soll er sich um sozialdemokratische Themen kümmern, da liegt genug im Argen.
Vordringlich geht es um eine faire Steuerrefom um vor allem den ökologichen Umbau unserer Wirtschaft mit sozialem Ausgleich.

22.01.202414:19 Uhr
Helmut Gelhardt

Frau Eder hat in der Sache völlig recht.
Herr Diedenhofen sollte sich fachkundig machen, bevor er den
den "Wolfs-Rüddel" der SPD gibt.
Herr Diedenhofen sollte sich energisch und sachkundig um wichtige sozialdemokratische Themen kümmern. Da gibt es für Ihn mehr als genug zu tun.
Helmut Gelhardt, Mitglied der NaturFreunde und des BUND

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