CDU-Direktkandidat Jan Petry fordert Sofortmaßnahmen für Förderschulen
„Kinder mit besonderem Förderbedarf nicht länger allein lassen“
Neuwied. Angesichts des aktuellen Brandbriefs einer Förderschule aus Bad Kreuznach mahnt CDU-Landtagskandidat Jan Petry rasches Handeln an. „Die Situation an vielen Förderschulen in Rheinland-Pfalz ist alarmierend. Es fehlt an Personal, die Gebäude sind oft viel zu klein und die Bürokratie belastet den Schulalltag“, so Petry nach Gesprächen mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern.
Besonders weist Petry darauf hin, dass sich diese Probleme auch an der in seinem Wahlkreis gelegenen Carl-Orff-Schule zeigen. „Schulleitung, Lehrkräfte und Eltern der Carl-Orff-Schule schildern uns ganz ähnliche Sorgen. Der Hilferuf aus Bad Kreuznach steht somit stellvertretend für die gesamte Region.“
Ein drängendes Problem sieht Petry in den veralteten Vorgaben: „Die geltenden Vorschriften zur Personalbemessung stammen noch aus dem Jahr 2000. Die Herausforderungen und Bedarfe unserer Förderschülerinnen und Förderschüler haben sich jedoch massiv verändert – sowohl in der Intensität der Betreuung als auch durch neue Förderbedarfe. Darauf hätte das Land schon lange reagieren müssen.“
Petry fordert von der Landesregierung umgehende Maßnahmen:
• Mehr Fachpersonal und gezielte Entlastung für Schulen mit besonderer pädagogischer Herausforderung. „Lehrkräfte an Förderschulen stehen längst an ihrer Belastungsgrenze. Die Unterstützung darf nicht auf dem Papier stehen, sondern muss konkret im Schulalltag ankommen.“
• Investitionen in moderne Ausstattung und Gebäude. „Zu kleine und überalterte Räumlichkeiten sowie fehlende technische oder sächliche Ressourcen bremsen jede Anstrengung zur bestmöglichen Förderung der Kinder.“
• Praxisnahe Fort- und Weiterbildungsangebote, auch für Quereinsteiger.
• Weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung für die Schulen vor Ort. „Die Leitungen brauchen echten Entscheidungsspielraum, um flexibel und schnell reagieren zu können.“
„Kinder mit besonderem Förderbedarf und ihre Familien dürfen nicht länger zu Bittstellern gemacht werden. Sie verdienen Wertschätzung und bestmögliche Unterstützung“, so Petry. „Wer Inklusion wirklich will, muss Förderschulen stärken und Handlungsspielräume eröffnen.“
Viele Eltern und Lehrkräfte empfinden den Kurs des Bildungsministeriums unter Minister Teuber als Ignoranz gegenüber den Nöten der Förderschulen. Immer mehr Betroffene haben das Gefühl, dass die Landesregierung die bestehenden Probleme bewusst nicht anpackt und Förderschulen so gezielt geschwächt werden. „Wer nicht handelt, trägt Verantwortung für die Eskalation der Situation. Wer Förderschulen erhalten will, muss sie jetzt stärken – alles andere würde bedeuten, ihre Zukunft bewusst aufs Spiel zu setzen“, mahnt Petry.
Die CDU Rheinland-Pfalz nimmt die Sorgen und Hinweise aus den Schulen sehr ernst. Petry abschließend: „Ich lade Eltern, Lehrkräfte und alle, die sich engagieren wollen, zum offenen Gespräch ein. Wir brauchen einen echten Neustart für unsere Förderschulen – und dieser muss jetzt beginnen.“
Pressemitteilung Jan Petry, CDU
