Politik | 27.07.2020

Kreis, Stadt und Polizei arbeiten eng zusammen

Kindesmissbrauch im Fokus

Sabine Schmengler, Netzwerk Kindeswohl, Jugendamt Koblenz, Gabriele Teuner, Netzwerk Kindesschutz des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz und Norbert Heck vom Polizeipräsidium Koblenz (von links) betreuten gemeinsam den „Infospot Kindesmissbrauch“.Foto: Kreisverwaltung

Kreis MYK. Insbesondere für Kinder, Jugendliche und deren Familien hat die Corona-Krise viele Veränderungen mit sich gebracht: Durch den Wegfall von Präsenzunterricht in Schulen und Betreuungsmöglichkeiten in den Kindertagesstätten standen plötzlich auch Orte des sozialen Miteinanders und vertraute Ansprechpartner nicht mehr zur Verfügung. Umso wichtiger ist es die hohe Schutzbedürftigkeit der Kinder nicht aus dem Blick zu verlieren, da sie besonderen Gefahren ausgeliefert sind.

Weil in den vergangenen Wochen zahlreiche Veranstaltungen Corona bedingt ausfallen mussten, richteten die Jugendämter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz gemeinsam mit der Koblenzer Polizei einen „Infospot“ zum Thema Kindesmissbrauch auf dem Koblenzer Zentralplatz ein. Dort wurden interessierte Passanten mit wertvollen Informationen versorgt. „Der Aktion ´Kein Kind alleine lassen´ des Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs folgend, haben wir uns zum Ziel gesetzt die Bevölkerung zu sensibilisieren, um Missbrauchsfälle zu verhindern oder zu beenden. Jedes einzelne Gespräch, das wir führen, ist deshalb von unglaublich großer Bedeutung“, sagt Gabriele Teuner, Netzwerkkoordinatorin des Mayen-Koblenzer Kinderschutznetzwerkes.

Auf der Homepage www.kein-kind-alleine-lassen.de gibt es wichtige Informationen sowohl für betroffene Kinder und Familien, als auch Anlaufstellen bei einem Verdachtsfall.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung MYK

Sabine Schmengler, Netzwerk Kindeswohl, Jugendamt Koblenz, Gabriele Teuner, Netzwerk Kindesschutz des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz und Norbert Heck vom Polizeipräsidium Koblenz (von links) betreuten gemeinsam den „Infospot Kindesmissbrauch“.Foto: Kreisverwaltung

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