Politik | 10.11.2017

Entscheidung über die „Zuordnung der Pfarrgemeinden Rieden und Volkesfeld“ zur Pfarrei Mayen:

Kirchliche Gremien waren vor den kommunale aktiv

Rieden/Volkesfeld. In der vergangenen Woche war in der Ausgabe von „Blick aktuell“, Seite 15 unter der Überschrift „Bürgermeister begrüßen geänderten Entwurf“ zu lesen, dass die Zuordnung der Pfarrgemeinden Rieden und Volkesfeld zur Pfarrei Mayen beschlossene Sache sei.

Diesem Bericht war zu entnehmen, dass dies auf Initiative der Ortsbürgermeister beider Gemeinden, bzw. der Verbandsgemeinde zurückzuführen sei.

Das stimmt so nicht. Hier entsteht der Eindruck, als sei es das alleinige Verdienst auf kommunaler Ebene gewesen, welches zu diesem Ergebnis geführt hat.

Richtig ist, dass bereits in der Sitzung des Kirchengemeinderates vom 22. Juni 2017 mehrheitlich beschlossen wurde, den Antrag zur Zugehörigkeit zur Pfarrei Mayen zu stellen. Am 27. Juni wurde dieser Beschluss dem Bistum mitgeteilt. Also bereits vor der Aktivität auf kommunaler Ebene. Kirchliche Angelegenheiten werden im Bistum Trier durch kirchliche Gremien geregelt und nicht durch politische Entscheidungen. Wofür brauchen wir denn dann solche Gremien, in einer Pfarrgemeinde, die sich um die Belange der Pfarrei kümmern.

Pressemitteilung des

Kirchengemeinderates Rieden

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