Politik | 10.07.2019

Die CDU-Kreistagsfraktion beantragt die Prüfung eines Neubaus

Kita am Standort Ließem soll erhalten bleiben

Christoph Fiévet. Foto: C. Fiévet

Wachtberg-Ließem. Nachdem feststeht, dass eine wirtschaftlich vertretbare Sanierung der in die Jahre gekommenen Kita in Ließem nicht möglich ist, hat die CDU Kreistagsfraktion für den nächsten Jugendhilfeausschuss den Antrag gestellt, durch das Kreisjugendamt prüfen zu lassen, unter welchen Voraussetzungen der Neubau einer um eine Gruppe erweiterten, dann dreigruppigen Kita in Wachtberg-Ließem durch Bundes-, Landes- und gegebenenfalls Kreisjugendamtsmittel gefördert werden kann.

Vor dem Hintergrund der örtlichen Gegebenheiten am derzeitigen Standort und der Unterbringung der Gruppen in zwei Gebäuden ist eine Erweiterung/Sanierung mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion nicht realisierbar. Der Neubau einer um eine Gruppe erweiterten Kita könnte hier Abhilfe schaffen. Er würde den zukünftigen Bedarf decken, die Sanierung der jetzigen Kita-Gebäude überflüssig machen und den Kita-Standort Ließem sichern.

Der CDU Kreistagsfraktion ist es ein besonderes Anliegen, den Kindergartenstandort Ließem zukunftssicher zu erhalten. Aus Sicht des Wachtberger Kreistagsabgeordneten Christoph Fiévet (CDU), der auch Mitglied im Jugendhilfeausschuss ist, stellt sich die Situation so dar:

„Ausgehend von einem auch in Ließem und den umliegenden Ortschaften steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen, hält die CDU-Kreistagsfraktion die Erweiterung der Kita um eine Gruppe für notwendig, um diesen Bedarf langfristig decken zu können. Diese Erweiterung lässt sich jedoch nur mit einem Neubau realisieren. Und wenn der Grundsatz „Kurze Beine - kurze Wege“ für unsere Grundschulkinder gilt, trifft er erst recht für unsere Kleinsten zu. Die Verlegung der Ließemer Kindergartengruppen an einen anderen Standort ist für mich keine wirkliche Option.“

Pressemitteilung

Christoph Fiévet

Christoph Fiévet. Foto: C. Fiévet

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