Susanne Müller (MdL) begrüßt die Landesunterstützung für Kitas im Kreis Ahrweiler mit über 900.000 Euro
„Kleine Füße, große Pläne“
Kreis Ahrweiler. Morgens um halb acht in Grafschaft-Ringen: Noch ist das Bürgerhaus still, doch bald werden kleine Schuhe über den Flur tapsen, Kinderlachen erklingt, erste Kunstwerke mit Fingerfarbe entstehen. Was wie ein Provisorium wirkt, wird für viele Familien ein sicherer Ort des Ankommens und Wachsens – dank gezielter Investitionen des Landes Rheinland-Pfalz.
Mit dem Kita-Verlässlichkeitspaket stellt das Bildungsministerium über 7,4 Millionen Euro für 21 Kindertagesstätten im Land bereit. Im Kreis Ahrweiler profitieren zwei Einrichtungen: Für das Provisorium im Bürgerhaus Grafschaft-Ringen fließen 704.500 Euro, weitere 212.500
Euro erhält die Katholische Kita Blandine-Merten-Haus in Bad Neuenahr. Damit entstehen dringend benötigte neue Plätze und bessere Bedingungen für Kinder, Eltern und Fachkräfte.
„Eltern erwarten zu Recht eine verlässliche und hochwertige Förderung ihrer Kinder“, betont Bildungsminister Sven Teuber. „Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir Platz und Perspektiven: mehr Plätze, mehr Fachkräfte, hohe Qualität in der frühkindlichen Bildung. Unter dem Motto ‚Kleine Füße, große Pläne‘ gehen wir weitere Schritte für Verlässlichkeit.“
Auch Susanne Müller, Mitglied des Landtags und Vorsitzende des Bildungsausschusses, hebt die Bedeutung für die Region hervor:
„Gerade im Kreis Ahrweiler, der viel durchgestanden hat, ist es zentral, dass Familien verlässliche Strukturen finden. Die Investitionen zeigen, dass Bildungspolitik konkret wirkt – vor Ort, im Alltag. Frühkindliche Bildung ist mehr als Betreuung: Sie ist der Schlüssel für gleiche Chancen und einen sicheren Start ins Leben.“
Mit dem Doppelhaushalt überschreitet Rheinland-Pfalz erstmals die Grenze von einer Milliarde Euro für frühkindliche Bildung. Die Zahl der Kita-Plätze wuchs in zehn Jahren um 15 Prozent, die Betreuungszeiten wurden verlängert, rund 30 Prozent mehr Fachkräfte eingestellt. Auch beim Fachkräftemangel setzt das Land an: Mit berufsbegleitender Ausbildung, der Kampagne „Werde Erzieherin oder Erzieher in Rheinland-Pfalz“ und verkürzten Ausbildungszeiten wird gegengesteuert. Müller ergänzt: „Kitas sind zwar kommunale Aufgabe, aber es ist unser gemeinsames Ziel als Bildungsfamilie, stabile Strukturen zu schaffen – für die Kleinsten und ihre Familien.“
Wenn in Grafschaft-Ringen bald wieder Kinder ihre Brotdosen auspacken, über Bilderbücher staunen oder erstmals die neue Erzieherin umarmen, zeigt sich, was Politik bewirken kann: früh, konkret und für alle.
Pressemitteilung
Wahlkreisbüro
Susanne Müller, MdL (SPD)
