Politik | 20.08.2020, 11:28 Uhr

Kommunale Vertreter trafen sich in der Kreisverwaltung

Klimaschutz und Klimaanpassung müssen umgehend erfolgen

Klimaschutz und Klimaanpassung müssen umgehend erfolgen. Die war eines der Ergebnisse einer Gesprächsrunde in der Kreisverwaltung Neuwied. Gabi Schäfer von der Stabsstelle Umwelt, Energie und Klima der Kreisverwaltung Neuwied hatte zu einem Treffen mit den Verbandsgemeindeverwaltungen und der Stadt Neuwied eingeladen.
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Klimaschutz und Klimaanpassung müssen umgehend erfolgen. Die war eines der Ergebnisse einer Gesprächsrunde in der Kreisverwaltung Neuwied. Gabi Schäfer von der Stabsstelle Umwelt, Energie und Klima der Kreisverwaltung Neuwied hatte zu einem Treffen mit den Verbandsgemeindeverwaltungen und der Stadt Neuwied eingeladen.

Dr. Astrid Kleber vom Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen erklärte zunächst Begriffe wie Klimaresilienz, Klimaanpassung, das Klima in Rheinland-Pfalz und dann die Veränderungen und Temperaturen im Landkreis Neuwied. Erschreckend für alle Teilnehmer war die Feststellung, dass in unserer Region ein signifikanter Temperaturanstieg von 1,6 °C seit 1881 erreicht wurde. Die damit einhergehende Problematik ist, dass es zum einen zu Starkregen mit Sturzfluten und Überschwemmungen kommt und es zum anderen langanhaltenden Trockenperioden bis hin zu Dürre gibt. Die Erkenntnis aus diesen Fakten war: „Es muss gehandelt werden, denn von diesen Problematiken sind alle betroffen“: Wald und Forstwirtschaft, Menschliche Gesundheit, Tourismus, Finanzwirtschaft, Boden, Landwirtschaft, Biologische Vielfalt und weitere.

Alle waren sich darin einig, dass die Orte und Städte mehr Grün (Pflanzen), Blau (Wasser) und Beige (Holz) brauchen. Dr. Kleber konnte einige Beispiele aufführen, wie diese drei Farben in die Orte zu bekommen sind.

Ina Heidelbach von der Unteren Natur und Wasserschutzbehörde der Kreisverwaltung Neuwied, fasste zusammen, welche Maßnahmen sie sich für den Landkreis Neuwied vorstellt und welche Möglichkeiten vorhanden sind.

Anschließend fand ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt. Einige schon vorhandene Informationen werden untereinander ausgetauscht, die nun entstandenen Ideen werden in die jeweilige Verwaltung getragen und besprochen und so hofft Gabi Schäfer, dass bei dem nächsten Treffen im Oktober ein gemeinsames Projekt, an dem sich alle Bürger beteiligen können und auch sollen, gestartet wird.

„Denn wenn an vielen kleinen Orten, viele Menschen viele kleine positive Dinge tun, wird sich das Angesicht unserer Erde zum Positiven verändern“, fasste Gabi Schäfer abschließend zusammen.

Klimaschutz und Klimaanpassung müssen umgehend erfolgen. Die war eines der Ergebnisse einer Gesprächsrunde in der Kreisverwaltung Neuwied. Gabi Schäfer von der Stabsstelle Umwelt, Energie und Klima der Kreisverwaltung Neuwied hatte zu einem Treffen mit den Verbandsgemeindeverwaltungen und der Stadt Neuwied eingeladen.

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