Politik | 23.08.2023

FridaysforFuture Koblenz

Klimastreiktag

Koblenz. Ob in Slowenien, Italien oder Myanmar: Weltweit erleben Menschen, wie unsere Lebensgrundlagen zerstört werden – die Klimakatastrophe ist real, wir sind mittendrin.

Luca Braun, einer der Aktiven bei FridaysforFuture in Koblenz: „Anstatt ausreichende Maßnahmen zu ergreifen, einigen sich Politik und Wirtschaft auf ein Minimum, Wirtschaftsverträglichkeit ist die oberste Devise. Ganz vorne mit dabei ist Kanzler Olaf Scholz. Einerseits lobt er Deutschland zum Vorreiter bei Erneuerbaren Energien hoch, andererseits wirbt er für mehr Erdgas, auch aus Fraking. Es muss Schluss sein damit, grün zu sprechen und fossil zu handeln!“

Vor wenigen Tagen erst hat die UNO verkündet, dass die nächsten 5 Jahre vermutlich die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung werden. „Deswegen müssen wir jetzt raus aus Kohle, Öl und Gas, wir brauchen eine echte Verkehrswende und einen Aufbruch auf allen Ebenen.“

Koblenz hat 2019 den Klimanotstand ausgerufen, setzt aber viel zu wenig um. Die Planung der Südallee lässt keine Klimaanpassung erkennen, der Garten Herlet ist in Gefahr durch Asphalt und Bebauung ersetzt zu werden und in der Kaltluftschneise „Mühlental“ werden Bäume gefällt, dass eine Erwärmung des Waldes nicht zu verhindern ist und die Kaltluftschneise zu einer „Warmluftschneise“ wird.

Nie zuvor war es wichtiger als in diesem Jahr, dass Menschen, lokal und weltweit, für Klimaschutz aufstehen und zeigen, dass effektives, schnelles Handeln dringend notwendig ist.

Luca Braun: „Daher rufen wir am 15. September den nächsten Globalen Klimastreik aus! Um 12.00 fangen wir in der Koblenz am Hauptbahnhof an und ziehen gemeinsam zum Deutschen Eck.

Die Klimawende ist machbar, packen wir’s an!“ Pressemitteilung

FridaysforFuture in Koblenz

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Kommentare
27.08.202311:32 Uhr
juergen mueller

Man muss sich allen Ernstes fragen, was in dem Kopf eines Menschen vor sich geht (wenn überhaupt etwas), der so blind, verbohrt und verblendet argumentiert.

24.08.202309:13 Uhr
Amir Samed

Ob "FridaysforFuture" oder "Letzte Generation" , beide zeichnen sich aus durch einen endemischem Moralismus, realitätsferne Illusionen, Größenwahn und Selbstverleugnung, schlechte Laune und Angst vor der Freiheit, dazu Vollkasko-Mentalität und apokalypseversessene Wohlstandsverwahrlosung und einer kräftigen Portion Geschichtsvergessenheit

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