Politik | 02.11.2020

SPD-Fraktion besichtigte das komplett sanierte Gebäude „Am Stadtgraben 29“

Kluge Investition für ein zukunftsweisendes „Vorzeige“-Projekt!

Mitglieder des Andernacher SPD-Vorstands und der SPD-Fraktion hatten nun die Gelegenheit das „Vorzeigeprojekt“ zu besichtigen. Foto: privat

Andernach. Bereits im August 2018 starteten die Planungsarbeiten für die Komplettsanierung und Neugestaltung des städtischen Gebäudes „Am Stadtgraben 29, in dem unter anderem die Zulassungsstelle und die VHS untergebracht waren und inzwischen wieder sind. Parallel zu den Abrissarbeiten im Mai 2019 wurde in beiden Abteilungen der Betrieb aufrechterhalten.

Während alle architektonischen Leistungen vom Technischen Bauamt der Stadt Andernach erbracht wurden, realisierten Oliver Engel (Architekt) und die Mitarbeiterin der Stadt, Susanne Monreal die Planungen nach Abstimmung mit den beiden Abteilungen.

So wurden die Mitarbeiter/-innen der jeweiligen Arbeitsbereiche u.a. auch an der Farbauswahl beteiligt, wobei auf die neu zu organisierende Zulassungsstelle das Hauptaugenmerk gerichtet worden war.

Die kurze Projektzeit in Kombination mit der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes der Zulassungsstelle und der VHS, sowie die aktuell hinzugekommenen erschwerten Arbeitsbedingungen durch die Corona-Pandemie war nur durch das außergewöhnliche Engagement aller an dem Projekt Beteiligten zu bewältigen.

Nicht zuletzt war der für die Barriere-Freiheit geplante Einbau eines Fahrstuhls eine enorme bauliche Herausforderung. Die Mitarbeiter der Zulassungsstelle, die vorübergehend in die dritte Etage verlegt worden war, arbeiteten über ihre normale Arbeitszeit hinaus, um die große Anzahl der Kfz-Zulassungen unter Berücksichtigung der Hygieneregeln zu bewältigen. Unter www.andernach.de (online-Terminvergabe) können nunmehr Termine für die Zulassungsstelle beantragt werden. Darüber hinaus besteht für die Bürger die Möglichkeit, unter der Tel. (0 26 32) 922-156 einen Termin zu vereinbaren.

Auf dem begrünten Dach wird eine Wetterstation installiert

Ein neues und in der Innenstadt einzigartiges begrüntes Dach trägt zur Verbesserung des städtischen Mikroklimas sowie des Gebäudeklimas bei und bildet einen sogenannten „Regenwasserpuffer“, durch den das Kanalsystem bei Starkregen entlastet wird.

Die neuen Fenster, eine neue Dachdämmung und die Dämmung der Fensterbrüstungen werden die Heizenergie für das Gebäude um bis zu 25 Prozent senken. Der tägliche Strombedarf wird zukünftig durch eine Photovoltaik-Anlage bis zu 85 Prozent abgedeckt.

In Zusammenarbeit mit dem Imker-Verein Andernach werden Bienenstöcke das begrünte Dach bereichern; außerdem wird dort zurzeit auch noch eine städtische Wetterstation installiert.

Im April 2020 konnte auch das bis dato im Rathaus untergebrachte Ordnungsamt seine neuen Räumlichkeiten im 1. OG beziehen. Zurzeit sind sechs Personen im Vollzugsdienst tätig und zwei weitere im ruhenden Verkehr. Insgesamt stehen ihnen drei Pkw zur Verfügung (eines davon mit Elektroantrieb), die im Innenhof geparkt werden, damit ein schneller Einsatz gewährleistet ist. Hier ist auch eine E-Ladestation geplant.

Mitglieder des Andernacher SPD-Vorstands und der SPD-Fraktion hatten nun die Gelegenheit das „Vorzeigeprojekt“ zu besichtigen, schließlich war der Umbau des Gebäudes aufgrund zahlreicher Beschwerden der Bürger seinerzeit von der SPD-Fraktion angeregt worden. „Wir möchten unseren großen Dank an alle am Umbau Beteiligte richten - insbesondere an den Architekten Oliver Engel und Susanne Monreal. Wir freuen uns, dass das sanierte städtische Gebäude nun fertig ist und die Kosten im Rahmen geblieben sind.“, betonte der Landtagsabgeordnete und SPD-Fraktionsvorsitzende Marc Ruland. Insgesamt betrugen die kompletten Projektkosten ca. 1,85 Millionen Euro.

Pressemitteilung der

SPD Andernach

Mitglieder des Andernacher SPD-Vorstands und der SPD-Fraktion hatten nun die Gelegenheit das „Vorzeigeprojekt“ zu besichtigen. Foto: privat

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