Koblenzer Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
Koblenz als sicheren Hafen
Koblenz. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/die Grünen beabsichtigt, in der ersten Stadtratssitzung nach der Sommerpause im August die Ausrufung des sicheren Hafens für Koblenz gemeinsam mit der Linken Fraktion und der SPD zu beantragen. Als sicherer Hafen zeigt sich die Stadt Koblenz mit Menschen auf der Flucht solidarisch, setzt sich öffentlich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung auf dem Mittelmeer ein und erklärt sich zur Unterbringung von aus Seenot geretteten Menschen, zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden, bereit.
In Deutschland gibt es derzeit 86 „sichere Häfen“. In Rheinland-Pfalzist Koblenz nach Trier und Mainz die dritte Stadt, die diesen wichtigen Schritt geht.
Die integrationspolitische Sprecherin der Grünen Stadtratsfraktion Laura Martín Martorell erklärt dazu: „Seenotrettung ist alternativlos. Es ist eine humanitäre und rechtliche Verpflichtung Menschenleben zu retten. Als Stadtratsfraktion sehen wir die Verantwortung, uns solidarisch mit Geflüchteten zu erklären. Wir setzten uns gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung ein. Als Kommune wollen wir dazu beitragen, geflüchteten Menschen zu helfen und ihnen deshalb bei uns in Koblenz einen sicheren Hafen bieten.“
Alina Welser, Vorstandsspreche rin der Grünen Koblenz stellt klar: „Als Menschheit ist es unsere Aufgabe, Menschen in Not zu helfen. Das ist Grundbaustein unserer Menschlichkeit. Es ist ein gutes und starkes Zeichen für Koblenz, dass wir in Zeiten eines aufkeimenden Rechtspopulismus und rechter Hetze gegen Geflüchtete, uns als Stadt ganz klar dagegen positionieren und uns mit der Ausrufung des sicheren Hafens ganz klar zu Offenheit und Vielfalt bekennen.“
Gordon Gniewosz, grünes Stadtratsmitglied ergänzt: „Seenotretter dürfen nicht kriminalisiert werden. Wir müssen aber auch Solidarität mit den Ländern wie Italien, Griechenland und Malta zeigen, wo die Geflüchteten ankommen. Hierbei können wir als Stadt helfen, indem wir entsprechend unserer Möglichkeiten Geflüchtete aufnehmen. Anders als 2015 ist die Stadt auf die Aufnahme geflüchteter Menschen vorbereitet und die wunderbaren Menschen in Koblenz, die sich bis heute ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren und denen wir hierfür herzlich danken, sind nach wie vor bereit, zu helfen - sie erwarten von uns, dass wir dies ebenfalls tun.“
Pressemitteilung von
Bündnis 90/Die Grünen
Stadtratsfraktion

GRÜNE, SPD und LINKE sei noch mit auf den Weg gegeben:"Arbeitet schneller, härter und länger!
Die Flüchtlinge verlassen sich auf EUCH!"
KOBLENZER GRÜNE,SPD und LINKE machen es sich zu einfach.Man ist nicht doof, wenn man Pech beim Denken hat.Beschlossen ist schnell etwas u.damit hat sich für die POLITIK das meist schon erledigt - wunderbare Menschen müssen sich mit Problemen auseinandersetzen,die die Politik wissentlich ignoriert.Menschen in Not zu helfen sollte ein Grundbaustein sein,ist er aber NICHT.ALTERS-/KINDERARMUT z.B.in DEUTSCHLAND - WO ist da der GRUNDBAUSTEIN?
Offenheit,Vielfalt,Humanität hat viele Facetten.Rechtspopulismus u.rechte Hetze scheinen immer als Berechtigung für unausgegorene politische Anträge/Beschlüsse herhalten zu müssen.Dazu gehört dieser Tunnelblick,der nicht wenige Volksvertreter auszeichnet,für die Humanität nur gilt,solange sie davon nicht selbst betroffen werden.Humanität hat berechtigte Grenzen u.beginnt erst dann richtig,wenn Betroffene in dem vermeintlich "sicheren Hafen" gestrandet sind.
Ich finde dieses großkotzige,überkanditelte Reden einfach nur verlogen u.unglaubhaft.
"Durch das Retten verursachen wir Tote" Für Gerald Knaus (Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI)) besteht ein klarer Pull-Effekt, mehr (sogenannte) „gerettete“ kommen nach Europa und noch mehr machen sich auf den Weg hierhin!