Koblenzer Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling besuchte sieben Unternehmen
„Koblenz aus der Sicht von Unternehmensleitungen“
Koblenz als Unternehmensstandort sichern und weiterentwickeln
Koblenz. Im Rahmen ihrer Besuchsreise „Koblenz aus der Sicht von Unternehmensleitungen“ konnte die Koblenzer Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling mit sieben Unternehmen und ei-nem Verband des Einzelhandels in den Dialog treten und so nähere Einblicke in die wirtschaftliche Situation und die dringendsten Themen der Firmen erlangen. „Aus diesen Gesprächen nehme ich Anregungen für die tägliche politische Arbeit im Landtag mit. Es ist für mich als Abgeordnete wichtig, zu wissen, wie ich dazu beitragen kann, den Unternehmensstandort Koblenz weiter zu entwickeln und zu sichern“, berichtete Köbberling.
Die Landtagsabgeordnete hatte bei ihrer „Frühjahrsreise“ nach den Parlamentsferien Unternehmensleitungen in Koblenz besucht, die ein breites Spektrum der örtlichen Wirtschaftsstruktur abbilden und dabei verschiedene Größen und Branchen repräsentieren. „Gerade diese Vielfalt macht Koblenz aus und gewährt mir so unterschiedliche Einblicke und Ansichten in das unternehmerische Handeln in unserer Heimatregion“, begründet Köbberling die Auswahl der Unternehmen.
Bei dem Busunternehmen Zickenheiner GmbH ging es vor allem um den Strukturwandel und die einhergehenden Veränderungen des öffentlichen Personennahverkehrs. Aber auch die Chancen, die die Elektromobilität bietet, wurden besprochen, denn Zickenheimer verfügt über eine moderne Busflotte mit Hybridantrieb.
Bei der CompuGroup, der Bäckerei Hoefer und bei ZF TRW standen hingegen vor allem Themen der Mitarbeitergewinnung und der Verfügbarkeit von geeignetem Wohnraum für die Mitarbeiterschaft auf der Agenda.
Um diese Themen drehte sich auch das Gespräch mit Christoph Krepele von „Alle lieben Koblenz“ und dem Citymanager Frederik Wenz. Im Laufe der letzten Jahre haben sich mehr und mehr Gewerbebetriebe in Koblenz angesiedelt, weshalb die vorhandenen Gewerbeflächen knapp werden. Dies hat auch Einfluss auf die Unternehmen, mit denen Anna Köbberling sprach. „Die Verknappung der geeigneten Gewerbeflächen ist zwar ein Zeichen für den Erfolg des Standorts Koblenz, es muss jedoch den Unternehmen weiterhin die Möglichkeit gegeben werden, sich in Koblenz zu erweitern, denn wir wollen ja auch keine Abwanderung. Ein schwieriger Spagat, den wir in den nächsten Jahren bewältigen müssen“, so Köbberling. Daneben steht allerdings auch das Vorhandensein ausreichen-der, arbeitsplatznaher Plätze in Kindertagesstätten im Fokus, da dies mittlerweile ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Mitarbeiterschaft ist. Beim Besuch des Start-Ups „EVISCAN | German eForensics“ konnte die Abgeordnete sich mit der Dynamik und den Anforderungen eines schnell wachsenden Unternehmens, das erst we-nige Jahre besteht, vertraut machen. Das Technologiezentrum Koblenz, in dem das Start-Up seine Geschäftsräume hat, bietet dabei ein ideales Arbeitsumfeld. Die Themen der innerstädtischen Entwicklung, aber auch der Stadtteile, und die Frage, wie sich Koblenz ökonomisch in Zukunft aufstellen sollte, wurden mit der Geschäftsleitung der Sparkasse Koblenz genauso besprochen wie mit Martina Stertz, die einen kleinen Handwerksbetrieb in Koblenz besitzt. „Ziel muss es sein, die Lebensqualität in unserer Heimat durch gezielte Maßnahmen und Investitionen weiter zu verbessern“, betonte Köbberling. „Dazu gehört ganz wesentlich eine bessere Zusammenarbeit mit den angrenzenden Städten Lahnstein, Neuwied, Bendorf und Mülheim-Kärlich. Wir müssen uns stärker als Großregion denken, Aufgaben teilen und gegenseitig stärken“, nahm Köbberling aus den Gesprächen mit.
Auch zukünftig wird man in den Parlamentsferien Besuchsreihen mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren durchführen. In den Sommerferien ist deshalb die Reise „Koblenz aus der Sicht von Kunstschaffenden“ geplant. Bis dahin wird die Abgeordnete aber natürlich nicht untätig bleiben, sondern jederzeit ein offenes Ohr für die Belange der Menschen ihrer Heimatstadt haben.
Pressemitteilung des Büros des MdL Dr. Anna Köbberling (SPD)
Thema bei der ZF TRW war u.a. die Mitarbeitergewinnung.Fotos: Privat
