Politik | 09.11.2016

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat

Koblenz braucht eine Quote für den sozialen Wohnbau

Koblenz. Im Stadtrat wird die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit der SPD einen Antrag einbringen, in dem die Verwaltung gebeten wird, die Realisierbarkeit einer 20-Prozent-Quote zur Förderung des sozialen Wohnbaus in Koblenz zu überprüfen.

Diese 20-prozentige Sozialbauverpflichtung soll stadtweit und ab einer Mindestgröße gelten und für Wohn- und Mischnutzungen, nicht allerdings für Gewerbe- und Industrienutzung gelten.

„Wir haben in Koblenz einen akuten Wohnungsmangel, vor allem im Bereich der bezahlbaren, kleinen Wohnungen. Alle Bedarfsanalysen der letzten Jahre zeigen die gleiche Entwicklung: Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage im Bereich kleiner und mittlerer Wohnungen klafft immer weiter auseinander.

Jeder kennt das Problem. Wir brauchen endlich Instrumente, um günstigen Wohnraum zu schaffen.

Den Worten müssen Taten folgen. Und mit 20 Prozent Sozialwohnbau ist die Quote noch konservativ gewählt, in Hamburg und Freiburg liegt sie mit 30 beziehungsweise 50 Prozent weitaus höher“, stellt die sozialpolitische Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion Laura Martín Martorell fest.

Die Grünen-Sprecherin für Stadtentwicklung Andrea Mehlbreuer fügt hinzu: „Die Sozialbauverpflichtung ist für uns Grüne der beste Weg, um nicht nur mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sondern sie dient auch automatisch einer sozialen Durchmischung der Wohnquartiere. So wird soziale Segregation verhindert, und es werden nicht noch weitere Brennpunkte geschaffen.

Wir sind als Stadt zum Arbeiten und Leben so beliebt, dass wir ruhig Ansprüche an potenzielle Investoren stellen können, grundsätzlich und zum Beispiel bei der Entstehung des neuen Stadtteils Fritsch-Kaserne.“

Pressemitteilung

der Stadtratsfraktion Koblenz

Bündnis 90/Die Grünen

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