SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
Koblenz wird altersgerecht
Koblenz. Der demografische Wandel und eine immer älter werdende Gesellschaft sowie steigende Temperaturen durch die Auswirkungen des Klimawandels erfordern eine alters- und hitzegerechte Anpassung unserer Innenstädte. Dank des von der SPD-Stadtratsfraktion initiierten Arbeitskreises „Koblenz 2040“ wird nun ein großer Schritt gemacht, nicht nur die Koblenzer Alt- und Innenstadt, sondern das gesamte Koblenzer Stadtgebiet altersgerechter zu gestalten.
„Wir sind sehr froh, dass die Stadtverwaltung unserem Antrag gefolgt ist“, so Marion Lipinski-Naumann, Vorsitzende der SPD-Fraktion und Mitinitiatorin des Arbeitskreises. „Koblenz braucht dringend mehr Sitzgelegenheiten, Orte zum Ruhen und Verweilen. Das sind wir unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig, davon können wir alle profitieren.“
Die Unterrichtungsvorlage, die dem städtischen Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität am 19. März 2024 vorgelegt wird, beinhaltet nicht nur die Ausweitung der Errichtung von Parkbänken und ähnlichen Sitzgelegenheiten durch die Stadt Koblenz, sondern erlaubt es auch den Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern, derartige Sitzmöglichkeiten vor ihren Geschäften aufzustellen. Dies könne „einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in dem jeweiligen Quartier liefern“, so die Unterrichtungsvorlage. Zunächst soll die Maßnahme experimentell für die Alt- und Innenstadt gelten, per Ratsbeschluss in naher Zukunft dann auch für das gesamte Stadtgebiet.
„Nicht nur die Koblenzer Gesellschaft altert, sondern auch die Touristen, die unsere Stadt besuchen“, erklärt Detlev Pilger, Vorsitzender der SPD Koblenz und Mitinitiator des Arbeitskreises. „Sei es beim Einkaufsbummel durch die Stadt oder bei der Besichtigung unserer Attraktionen – überall fehlt es zurzeit an Möglichkeiten, sich hinzusetzen und auszuruhen. Wir erhoffen uns, dass die neuen Möglichkeiten bei den Einzelhändlern großen Anklang finden, unsere Innenstadt aufzuwerten.“
Für die Errichtung der Sitzmöbel soll es drei verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten geben. Öffentliche Sitzmöbel werden von der Stadt einheitlich gekauft und montiert, so zum Beispiel Stühle, Sitzbänke oder Stehtische. Ebenso soll die Stadt öffentliche Sitzmöbel kaufen und an die Einzelhändler weitergeben können. Auch können die Eigentümer selbst aktiv werden und „private“ Sitzmöbel kaufen und aufstellen, solange sie den Gestaltungsvorgaben entsprechen.
Auch den wachsenden Herausforderungen durch die Klimaerwärmung soll die Maßnahme entgegenwirken. Dafür sind vor allem schattenspendende Maßnahmen wie punktuelle zusätzliche Baumpflanzungen oder die Anbringung von Sonnensegeln und -schirmen vorgesehen.
„Diese Neuerung hat die Möglichkeit, unsere Stadt erheblich aufzuwerten“, urteilt Fritz Naumann, SPD-Stadtratsmitglied aus der Altstadt. „Daher danken wir den Mitgliedern des Arbeitskreises für die Anregungen, den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke-PARTEI, die den Antrag als Mitantragsteller unterstützt haben sowie der Stadtverwaltung Koblenz für die gute Umsetzung unserer Initiative.“
Schon ab dem 1. April treten die neuen Regelungen in Kraft. Und für den Arbeitskreis „Koblenz 2040“ und die Koblenzer SPD-Fraktion der Beweis, dass sich gute Ideen und harte Arbeit auszahlen.
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
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Nachdem man die Innenstadt in den vergangenen Jahrzehnten so gut wie "baumfrei" gemacht hat, denkt man jetzt über punktuelle "zusätzliche" Baumpflanzungen nach (weiß man, wie lange es dauert, bis ein Baum Schatten spendet?)
Zusätzlich gegen die Herausforderungen der Klimaerwärmung Sonnensegel und Schirme.
Das nenne ich doch einmal konstruktiv u. vorausschauend gedacht.
Mein Fazit: In Sachen Klimawandel ist Koblenz nicht mehr zu helfen.