Politik | 27.07.2022

Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ im Gespräch mit Josef Oster

Koblenzer Hof und Herlet-Garten mit Altstadtbunker waren Themen

V.li. Helmut Herrmann - Vorstand BI, Winfried Hähle - Vorstandsvorsitzender, Jürgen Potratz - Vorstand BI und Josef Oster MdB/Wahlkreisabgeordneter und Stadtrat. Foto: Hermann Schaefer

Koblenz. Aus Anlass der „ZuhörSommerTour“ trafen sich der Vorstand der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ mit dem Wahlkreisabgeordneten Josef Oster in der Geschäftsstelle der CDU zu einem Kennenlerngespräch und Gedankenaustausch. Josef Oster, der sich selbst für eine „gute und lebenswerte Zukunft seiner Heimatregion“ engagiert, wurde seitens der BI über die grundsätzlichen Ziele informiert und die vielen kleinen und größeren Aktivitäten der BI, die seit der Gründung mit zunehmenden Erfolg aufgegriffen worden sind. Das „Zuhör-Angebot“ wurde gern wahrgenommen mit einen Mann, der als Bundestagsabgeordneter in Berlin auf oberster Ebene vernetzt und hautnah informiert ist, aber gleichzeitig als Stadtrat mit Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten im örtlichen Geschehen.

In der kurzen verfügbaren Zeit standen zwei Themen im Mittelpunkt: Koblenzer Hof und Herlet-Garten mit Altstadtbunker.

Es wird als Schande für Koblenz angesehen die Rheinfront mit Koblenzer Hof und... Vor Jahren als einsturzgefährdet erklärt und geräumt, denkmalgeschützt und in bester Lage wird dringend eine Lösung gesucht. Anders als das Münzmeisterhaus und Florinmarkt-Ensemble nicht vorschnell an private Investoren verkauft noch in öffentlicher Hand (Bima) steht zumindest fest: die Liegenschaften werden nach jetzigem Stand bis 2026 von der Bundeswehr endgültig geräumt, saniert und einem neuen Zweck zugeführt.

Die BI bat möglichst schon jetzt eine Nutzungsstudie zu beauftragen, zum Zeitgewinn und um dann frühzeitig Interessenten/Investoren anzusprechen. Auch die Nutzung des Erdgeschosses mit kleinen Geschäften und Friseur wie im historischen Hotel wurde angeregt.

Schwierigere Situation beim Altstadtbunker/Herletgarten: Die Planung des Großhotels ist ins Stocken geraten durch die zu erbringenden umwelttechnischen Auflagen und Nachweise sowie veränderten Bedarf als Auswirkungen von Corona, Inflation und bereits neu erstellten oder ebenfalls in Planung befindlicher Hotels. Möglicherweise ist der Eigentümer zum Umdenken bereit in Richtung hochwertige Eigentums- und Studentenwohnungen. Die BI erinnerte in diesem Zusammenhang an ihren Vorschlag Musikgarten und Arboretum, aus Zusammenlegung des Philharmonie-Geländes mit Herletgarten und Bunker. Das Ganze als Teil eines historischen Kulturweges vom Deutschen Eck bis zur alten Burg.

Dabei bekommt die Bunker-Nutzung höchste Aktualität, da mit „Zeitenwende“/Ukraine-Krieg-Erfahrungen der Zivilschutz neue hohe Bedeutung erhält. Durch Rückübertragung könnte vermieden werden, Fakten in die falsche Richtung zu schaffen! Rückübertragung, Sanierung und Nutzung für Jugendmusik-Gruppen wäre auf jeden Fall billiger als jede andere spätere/zu späte Maßnahme!

Josef Oster zeigte sich als Wahlkreisabgeordneter und Stadtrat sehr offen zu den BI-Vorschlägen und sagte soweit möglich bei allen Haushalt bedingten Beschränkungen eine zeitnahe Prüfung zu.

Pressemitteilung der

BI „Unsere Altstadt“

V.li. Helmut Herrmann - Vorstand BI, Winfried Hähle - Vorstandsvorsitzender, Jürgen Potratz - Vorstand BI und Josef Oster MdB/Wahlkreisabgeordneter und Stadtrat. Foto: Hermann Schaefer Foto: Hermann Schaefer

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