Fast 1500 Bürger füllten Fragebogen aus, der geprüft und ausgewertet wurde
Koblenzer sind mit ihrer Stadt zufrieden
Oberbürgermeister informierte Rat auch über Planungen für Hallenbad und Pfaffendorfer Brücke
Koblenz. Die Koblenzer sind mit ihrer Stadt sehr zufrieden. So steht es in einem Bürgerpaneel, über das der Stadtrat bei der jüngsten Sitzung informiert wurde.
Fast 1500 Koblenzer hatten im vergangenen Jahr einen Fragebogen ausgefüllt, der auf Plausibilität geprüft und ausgewertet wurde.
Darin wird die Nachhaltigkeit des Buga-Effekts auf die gefühlte Lebensqualität bestätigt.
Sehr zufrieden sind die Bürger auch mit der Servicequalität der Stadtverwaltung sowie mit den kulturellen und Bildungsangeboten. Anerkennung erfahren die Erfolge im Prozess der Haushaltskonsolidierung.
Unzufrieden sind die Koblenzer jedoch mit der Radverkehrsinfrastruktur, wobei das Interesse am Radfahren weit verbreitet ist. Bemängelt werden Sicherheit und Zustand der Radwege und Straßen. Hier wird eine Verbesserung gewünscht.
In der Kritik ist auch der Busverkehr, wobei die Bürger vor allem unzufrieden sind mit der Preisgestaltung.
Jüngere bemängeln die Betriebszeiten der Busse, besonders die Taktung (Busfahrplan) auf der rechten Rheinseite. Nur ein Drittel der Befragten attestiert der Stadt Koblenz einen engagierten Kampf gegen den Klimawandel.
Apropos Klimawandel: Hier stellte die AfD-Fraktion wieder einen Antrag für den weder Rat noch Verwaltung zuständig sind: „Der Stadtrat spricht sich gegen ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in der Stadt Koblenz aus.“
Jedoch hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Städte Fahrverbote für Dieselautos zur Luftreinhaltung kurzfristig verhängen müssen.
Oberbürgermeister Dr. Joachim Hofmann-Göttig legte ferner dar, dass sich in Koblenz die Grenzwerteüberschreitung nach unten bewegt: „Wir gehören zu jenen, wo die Überschreitung rein marginal ist. Wenn jemand bei uns klagen würde, bekämen wir derzeit wohl keine justiziare Verfügung für Fahrverbote. So hat sich der Antrag der Fraktion durch die Situation in Koblenz erübrigt.“
Der Oberbürgermeister zählte noch die Maßnahmen zur Luftverbesserung auf: Rußfilter in Bussen, Umstellung der Busse auf Elektro und Hybrid und den Radverkehr fördern. „Wir werden keine Dieselfahrverbote in dieser Stadt erleben“, glaubt Dr. Joachim Hofmann-Göttig.
Es könnte aber mal Smog durch eine Inversionswetterlage entstehen. Bei Windstille wird dann der Abzug der Luft verhindert, weil es am Boden kalt und in der darüber liegenden Luftschicht sehr warm ist. Wenn dann richtig Smog entsteht, sind wohl nicht nur Dieselautos, sondern auch alle anderen mit Verbrennungsmotor evtl. von einem Fahrverbot betroffen.
Ferner wurde der Stadtrat darüber unterrichtet, dass erneut ein qualifizierter Mietspiegel entsteht, der am 1. Januar 2019 vorliegen soll. Die Mietspiegelerhebung wird im Juni 2018 online durchgeführt.
Beim Neubau des Hallenbades erklärte der Oberbürgermeister, dass die Bäder GmbH die Stadtverwaltung beauftragt hat mit den Planungen zu beginnen. Der Parkplatz soll schon Ende Juni fertig sein.
Ebenfalls einstimmig beschloss der Stadtrat die Vorplanung und die weiteren Schritte für den Neubau der Pfaffendorfer Rheinbrücke.
Der Blindbach in Ehrenbreitstein fließt an manchen Stellen durch Rohre, die in einem schlechten Zustand sind. Sie müssen aus Sicherheitsgründen erneuert werden, was 2,33 Millionen Euro kostet.
Ferner beschäftigte sich das Gremium noch mit 12 Anträgen, die meist in die Ausschüsse verwiesen wurden, und 19 Anfragen aus seinen Reihen. HEP

Sachliche und objektive Informationen zu "Bodennahem Ozon und Sommersmog" finden sich unter nachfolgendem Link. (Quelle: https://tinyurl.com/yamksvog)
1500 Koblenzer sind sehr zufrieden - wie niedlich.Was ist mit dem Rest?Und Apropo Klimawandel.Grenzwerteüberschreitung rein marginal?Marginal bedeutet,wenn ich mich recht erinnere,etwas "am Rande/auf der Grenze liegendes,Nebensächliches".Nebensächlich,Smog,Inversionswetterlage,Herr Hofmann-Göttig?Wollen Sie mich bzw. uns verarschen?Klimawandel u.Gesundheit!Schon mal was davon gehört?Auch davon,dass z.b.bei einem Mix aus Hitze u.Luftverschmutzung (von beidem haben wir aufgrund der Lage von Koblenz mehr als genug) OZON bildet = Kopfschmerzen,Atemwegreizung,Herz-,Kreislauf-,Lungenerkrankungen.Sie verniedlichen hier u. reden etwas klein mit "Es könnte aber mal ..." in einer unverantwortlichen Art u.Weise,die nichts mehr zu wünschen übrig lässt.Das Problem aller Politiker ist,dass sie von Dingen reden,von denen sie keinen blassen Schimmer haben,weil ihnen einfach die hierfür notwendigen Detailkenntnisse fehlen - wie auch hier - u.man sich nicht bemüht,sich diese anzueignen.