Wahl des Beirates für Migration und Integration der Stadt Koblenz
Koblenzer „Internationale Liste Gemeinsam“
Koblenz. Bei einem Pressetermin im Lützeler Bürgerzentrum stellte die Liste 1 das Programm und die Kandidaten für die Wahl des Beirates für Migration und Integration der Stadt Koblenz am 27. Oktober 2019 vor.
Der Wahlvorschlag „Gemeinsam Internationale Liste“, steht erneut zur Wahl mit zwölf Kandidaten aus zehn verschiedenen Herkunftsländern. Es sind Bürger verschiedener Herkunft, Nationalität und Religion, die in Koblenz leben, arbeiten und sich ehrenamtlich engagieren. Einige sind schon lange im Beirat aktiv und haben maßgeblich dazu beigetragen, eine moderne, vorbildliche Integrationspolitik der Stadt Koblenz, gemeinsam mit der Verwaltung und den Ratsfraktionen, auf den Weg zu bringen. Das „strategische Integrationskonzept“, wurde, auf Initiative des alten Ausländerbeirates im Dezember 2006 vom Stadtrat einstimmig beschlossen.
Vito Contento informierte die Anwesenden über die Rolle und Aufgaben des Beirates, der nach der Reform der Gemeindeordnung RLP nicht nur einen anderen Namen, sondern als „Fachgremium“ für das Thema Migration und Integration eine bedeutende Rolle in der Kommunalpolitik hat. Wahlberechtigt sind neben ausländischen Einwohner, auch Eingebürgerte, Doppelstaatler und Spätaussiedler.
Nach der Satzung besteht der Koblenzer Beirat aus 17 Mitgliedern, zwölf werden am 27. Oktober direkt gewählt und fünf vom Stadtrat als Vertreter der Ratsfraktionen berufen. Im Gegensatz zu der bisherigen Praxis stellt zum ersten Mal in Koblenz eine im Stadtrat vertretene Partei eine eigene Wahlliste für die Beiratswahl auf.
Bei der Vorstellung der Kandidaten nannte Vito Contento die besonderen Merkmale der „Internationale Liste“. Der Name Gemeinsam ist Programm und Zielsetzung. Vier Kandidaten dieser Liste sind schon Mitglieder im aktuellen Beirat und bringen langjährige Erfahrung und Kenntnisse der Koblenzer Integrationspolitik mit. Dazu stellen sich auch junge, engagierte Menschen zur Wahl, zusammen (sechs Frauen und sechs Männer) bilden sie eine hervorragende Mannschaft mit verschiedenen Generationen von Migranten und geflüchteten Menschen, allesamt hoch motiviert, im künftigen Beirat die Anliegen der Migranten zu vertreten und für eine gelingende Integration in der Stadt zu arbeiten.
Vor allem wollen sie den Beirat als Fachgremium der Stadt stärker mit den Ratsfraktionen verbinden und so in die Kommunalpolitik sichtbarer einbringen. Die Fortschreibung des Integrationskonzeptes 2007 soll, unter Mitwirkung des Beirates zum Abschluss gebracht werden.
Sie alle setzen sich für die soziale, berufliche, kulturelle und politische Teilhabe der Migranten/innen als Rahmenbedingung für erfolgreiche Integration ein. Austausch, Dialog auf gleicher Augenhöhe, Respekt und gegenseitige Wertschätzung als Grundlage für ein friedliches, gedeihliches Zusammenleben aller Koblenzer/innen gleich welcher Herkunft, Religion und Staatsangehörigkeit soll gefördert werden.
Pressemeldung der
Internationalen Liste Gemeinsam

Dieses Ehrenamt fordert u.fördert die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.Die Beweggründe derer,die ein solches unentgeltliches Amt ausüben,sollte zumindest zum Nachdenken anregen.Wie der Artikel der RZ vom 24.10.2019 offenbart gibt es,wird es wohl immer Menschen geben,die davon weit entfernt sind u.anonym ihre rechte Gesinnung offenbaren (E-Mail an den Spitzenkandidaten der FREIEN WÄHLER,vermeintlich durch einen Rübenacher Bürger).Das man das in Rübenach nicht gerne hört/liest versteht sich von selbst.Auf meine Nachfrage an UNSER RÜBENACH verweist man auf das Fehlen eines direkten Bezuges auf das Ortsgeschehen,man mache keine Wahlwerbung u.der Nachname des Verfassers sei eh nicht bekannt (von diesem wissentlich abgekürzt),unterstellt mir aber einen Bezug zu dem Verfasser der Mail.Äusserst befremdlich,da ansonsten Artikel der RZ,was Rübenach betrifft,auch in gekürzter Form hier veröffentlicht werden.Heiklen Themen geht man halt gerne aus dem Weg,man schweigt sie tot.