Koblenzer Parkhäuser noch sicher?
Koblenzer Parkhäuser noch sicher?
Koblenz. Immer wieder berichten Menschen aus Koblenz, insbesondere Frauen, bei den zahlreichen AfD-Bürgergesprächen, dass sie sich in Parkhäusern der Stadt unsicher fühlen. Eine kleine Anfrage des Landtagabgeordneten und Vorsitzenden der AfD-Fraktion in Koblenz mit der Drucksache 18/9964 - eingestellt im Landtagssystem OPAL - konnte nun Licht ins Dunkel bringen und klären, ob das Sicherheitsgefühl mit der konkreten Lage übereinstimmt. Leider waren die Parkhäuser in den vergangenen tatsächlich oft genug Tatorte für teils schwere Straftaten. In den Jahren 2022 bis 2024 waren 180 Straftaten zu verzeichnen, das Dunkelfeld könnte jedoch noch größer sein. Während in dem Zeitraum 2020 bis 2022 größtenteils Kleinkriminalität dominierte - darunter zahlreiche Diebstähle und kleinere Drogendelikte, die auf Junkies oder die örtliche Partyszene zurückzuführen sind - kamen ab dem Jahre 2023 verstärkt teils schwere Gewaltstraftaten wie gefährliche Körperverletzung und tätliche Angriffe hinzu (sieben Fälle). Des Weiteren nahm die Polizei schwere Raubüberfälle (drei Fälle) und eine Vergewaltigung durch einen Täter mit deutscher Staatsangehörigkeit auf. Ein syrischer Staatsangehöriger verging sich an einem Kind - beide Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind von der Landesregierung auf Seite 7 verzeichnet worden.
Die Antworten geben auch wieder, was die Eigentümer oder Betreiber von Parkhäusern tun können, um von sich aus die Sicherheitslage zu verbessern und Straftaten zu erschweren. Die zahlreichen Vorschläge reichen von einer besseren Ausleuchtung bis hin zu der Vereinfachung der Ein- und Ausfahrmöglichkeiten, das schnelle Finden von Kassenautomaten und Ausgang, sowie das Verwenden von hellen Wand- und Bodenfarben, die eine bessere Orientierung ermöglichen sollen.
Dazu Joachim Paul: „Die Antworten auf meine Anfrage zeigen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl durchaus mit der Faktenlage übereinstimmen kann - das Wort der Bürger, insbesondere unserer Frauen, muss ernster genommen werden. Ich appelliere an die Betreiber der Parkhäuser, sich noch intensiver mit den Vorschlägen der Polizei zu befassen, hier könnte auch die Stadt Impulsgeber sein“.
Pressemitteilung
AfD Koblenz

Die Medien sind voller Berichte über Messertaten, sexuelle Gewalt, Gewalttaten allgemein, Belästigungen und Beleidigungen. Die Menschen sind verunsichert, nicht nur Parkhäusern. Es ist die Frucht jahrelanger Untätigkeit in Sachen Grenzschutz und innere Sicherheit durch eine ideologisierte Politik.