Politik | 30.03.2021

Fußgängerzone wird als Option für die Rheinbacher Hauptstraße geprüft

Kommt die Fußgängerzone doch?

Grüner Antrag ermöglicht, dass Expert*innen die beste Lösung finden

Rheinbach. Verkehrsplaner*innen werden für die Rheinbacher Hauptstraße prüfen, ob eine Fußgängerzone oder ein Tempo-20-Bereich die beste Lösung ist. Dies beschloss auf Antrag der Grünen einstimmig der Ausschuss für Umwelt und Mobilität in seiner letzten Sitzung. Bisher war die Fußgängerzone nicht als eine zu prüfende Variante vorgesehen.

„Wir freuen uns, dass die Fußgängerzone für die Hauptstraße eine Option bleibt. Wichtig ist, dass wir endlich die Lösung finden, welche Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit für alle am nachhaltigsten erhöht“, betont Heribert Schiebener, grüner Co-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Mobili tät. Im Masterplan Innenstadt war bisher nur eine Prüfung vorgesehen, wie die Hauptstraße als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20 ausgewiesen werden kann. Nun werden fachkundige Planer*innen im Rahmen des umfassenden Verkehrskonzepts, welches als Grundlage für eine Entscheidung zur Zukunft der Hauptstraße vorgesehen ist, vergleichend auch die Variante „Fußgängerzone“ genau prüfen.

Als zweiten weitergehenden Punkt hatten die Grünen ursprünglich beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, eine „Roadmap“ zur Umgestaltung der Hauptstraße bis 2024 vorzulegen – mit der Fußgängerzone als bevorzugter Variante. Hierbei sollte eine aktive Beteiligung der Einwohner*innen erfolgen. „Wichtig ist uns, dass sowohl Anwohner*in nen und Gewerbetreibende als auch alle Nutzer*innen in den Prozess eingebunden werden, wenn die Ergebnisse der Expert*innen vorliegen. Und der Masterplan von 2017 ist zwar laut Verwaltung auf bis zu 15 Jahre angelegt, wir sollten aber deutlich früher als 2032 zu einer Lösung der Hauptstraßenfrage kommen“, so Heribert Schiebener.

Pressemitteilung
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Rat der Stadt Rheinbach

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