Junge Union Rhein-Mosel zum Vorsitz der bundespartei
„Konservatives Profil zurückgewinnen“
Gemeindeverband spricht sich für Friedrich Merz als Merkel-Nachfolger aus
VG Rhein-Mosel. Auch vor Ort wird die Frage um den bestmöglichen Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands angeregt diskutiert. So auch bei den jungen Christdemokraten in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Vorsitzender Maternus Dötsch fand in seinem Plädoyer für Friedrich Merz deutliche Worte: „Ich glaube, nur mit Merz können wir wieder verlorene Glaubwürdigkeit und ein verlorenes konservatives Profil zurückgewinnen. Er hat mit den bundespolitischen Verfehlungen seit 2015 nichts zu tun, da er aus der Politik raus war. Nur mit ihm können wir verlorene Wähler zurück in die Mitte holen!“ Unterstützt wurde der Moselaner Dötsch von seinem Stellvertreter Harvey Kerschbaumer aus Rhens, der zunächst auf die Integrität des Wunschkandidaten verwies und dazu auf einen dringend notwendigen Kurswechsel: „Friedrich Merz spricht eine klare Sprache, hat ein klares Profil und er weiß, worauf es jetzt ankommt. Er steht für eine notwendige Neuausrichtung unserer CDU, die wir bei der nächsten Bundestagswahl 2021 nach 16 Jahren Angela Merkel einfach brauchen.“ Einstimmig stimmte man den beiden Rednern allerdings nicht zu. Einzelne Vorstandsmitglieder sympathisieren auch mit dem erfolgreichen Ministerpräsidenten Armin Laschet oder dem Außenexperten Norbert Röttgen. Klar sei jedoch, dass man sich hinter jedem möglichen Sieger nach dem Parteitag versammeln müsse, um aus dem Zustimmungstief auf Bundesebene herauszukommen. Mit Merz habe man, so die mehrheitliche Überzeugung, jedoch das beste Angebot und die besten Karten. Pressemitteilung der
Jungen Union Rhein-Mosel
