Politik | 04.04.2024

Dr. Tanja Machalet und die SPD-Bundestagsfraktion laden ein

Konzepte für eine moderne Wohnungspolitik

Dr. Tanja Machalet. Foto: Stella von Saldern

Höhr-Grenzhausen. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet und ihr Kollege Sören Bartol, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, laden zur Diskussionsveranstaltung „Wohnen muss bezahlbar sein – Unsere Konzepte für eine moderne Wohnungspolitik“ am Donnerstag, 18. April um 19 Uhr in den AWO-Pavillon nach Höhr-Grenzhausen ein.

„Wir alle wünschen uns ein Zuhause, das mehr ist als ein bloßes Dach über dem Kopf. Ein Zuhause, das wir uns leisten können, welches sich verändernden Lebensumständen anpasst, Familienzuwachs beherbergen kann und das alles, ohne in finanzielle Schieflage zu geraten.“ Die Realität sieht häufig anders aus: Viele kostet das Wohnen mittlerweile einen großen Teil ihres Einkommens und die Situation spitzt sich weiter zu. Vor allem Alleinerziehende, aber auch Rentner*innen, Azubis, Studierende und junge Familien mit Kindern, niedrigen und auch mittleren Einkommen suchen oft lange Zeit vergeblich und müssen letztlich kleinere Wohnungen in schlechterer Lage beziehen – nicht selten zu überzogenen Mietpreisen.

„Auch bei meiner Arbeit im Wahlkreis stelle ich schon lange fest, dass die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bei weitem das tatsächliche Angebot übersteigt. Die von mir gegründete Initiative für Alleinerziehende im Westerwald befasst sich nicht ohne Grund seit Jahren mit dieser Thematik und es vergeht kaum eine Woche, in der wir nicht von verzweifelten Frauen kontaktiert werden, die händeringend auf der Suche nach einem Zuhause für sich und die Kinder sind. Leider können wir in den wenigsten Fällen konkret weiterhelfen, weil einfach das Angebot fehlt“, so Machalet.

„Noch dramatischer sieht die Lage für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung aus, die nicht in einem Pflegeheim untergebracht werden möchten: Barrierefreie und zudem rollstuhlgeeignete Wohnungen, die sich Betroffene auch leisten können, sind sowohl im Westerwald als auch im Rhein-Lahn-Kreis so gut wie gar nicht verfügbar. Das ist mehr als traurig, denn es scheint, als werden diese vielen Menschen schlicht übersehen und sie werden somit der Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben unter Teilhabe an der Gesellschaft beraubt,“ konkretisiert die Bundestagsabgeordnete.

Welche Konzepte können Abhilfe schaffen? Wie sieht das Wohnen der Zukunft aus? Wie kann ein stärkerer sozialer Wohnungsbau ermöglicht werden?

Dr. Tanja Machalet und ihr Kollege Sören Bartol, laden interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, mögliche Antworten auf diese und weitere Fragen zu diskutieren. Unterstützung erhalten sie dabei von Myriam Lauzi, DGB, die aus der wohnungspolitischen Praxis in Rheinland-Pfalz berichten wird.

Zur besseren Planung wird um verbindliche Anmeldung telefonisch unter (0 26 02) 74 00 oder per Mail an tanja.machalet.wk@bundestg.de bis spätestens 11. April gebeten. Eine Online-Teilnahme an der Veranstaltung ist ebenfalls möglich: Nach Anmeldung mit entsprechendem Vermerk erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Tanja Machalet

Dr. Tanja Machalet. Foto: Stella von Saldern

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