Engere Zusammenarbeit zwischen BBK und AÖGW
Kooperationsvereinbarung in Ahrweiler unterzeichnet
Kreis Ahrweiler. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) arbeiten künftig enger zusammen. Dazu haben die AÖGW-Direktorin Dr. Ute Teichert und BBK-Präsident Armin Schuster an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung (BABZ) in Ahrweiler heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die seit Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der AÖGW und der Akademie des BBK zu intensivieren. Durch die Vernetzung soll das schnittstellenübergreifende Krisenmanagement weiter verbessert werden.
Ein Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit sind die von BABZ und AÖGW bereits dieses Jahr gemeinsam durchgeführten Online-Veranstaltungen rund um das Thema Corona. Bei dem ad-hoc aufgebauten Austausch haben sich innerhalb kürzester Zeit Betreiber von Impfzentren aus ganz Deutschland rund um deren Aufbau, Betrieb und Logistik abgestimmt. Eine Fortführung dieses Formates ist geplant.
Ausbildungen gemeinsam planen Als Kernpunkt der Kooperation sollen die Ausbildungen „Krisenmanagement im Gesundheitswesen – Schnittstellen und Akteure“ sowie „Einsatzplanung für Biologische Lagen“ gemeinsam konzeptionell angepasst und zusammen ausgerichtet und durchgeführt werden. In den kommenden Jahren sollen weitere gemeinsam neu aufgestellte und durchgeführte Ausbildungen hinzukommen.
Gerade vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig die Qualifizierung der handelnden Akteure und Verantwortlichen durch Aus- und Fortbildung ist. „Das Ziel muss eine verbindliche Risiko- und Krisenmanagementausbildung mit einheitlichen Standards sein. Im Sinne eines übergreifenden und vernetzten Bildungssystems spielt die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen dabei eine sehr wichtige Rolle. Hier können wir gemeinsam sehr viel dazu beitragen, dass künftige Krisen erfolgreich bewältigt werden“, so BBK-Präsident Schuster.
„Diese Kooperationsvereinbarung ist wichtig für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern, Krisenstäben und Katastrophenschutz. Dies trägt auch dazu, dass Krisenkommunikation künftig klarer und verständlicher in der Bevölkerung ankommt“, sagt Dr. Ute Teichert, Direktorin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen.
Durch eine zielgruppengerechte Aus- und Fortbildung aller Akteure des Gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes soll das Bewusstsein für einheitliche Standards und Leitlinien geschaffen werden. Gleichzeitig wird durch die Kooperation eine Plattform geboten, die die praktische Erarbeitung und den moderierten fachlichen Austausch begleitet.
Pressemitteilung
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
