Politik | 12.04.2018

OB Einig mit offenem Ohr für Anliegen in Oberbieber

Kreative Lösungen für Projekte

Lothar Heß (Stadt- und Ortsbeiratsmitglied), Jörg Röder (CDU-Vorsitzender), OB Jan Einig, Beigeordneter Jan Petry, Hans-Jürgen Klein (Ortsbeiratsmitglied).privat

Oberbieber. Oberbürgermeister Jan Einig, sein Beigeordneter Jan Petry und die Oberbieberer Stadträte Lothar Heß und Jörg Röder standen beim gut besuchten offenen Bürgergespräch in Oberbieber am Sonntagmorgen Rede und Antwort. Sie zeigten sich zudem offen für kreative Lösungen zweier großer Projekte in Oberbieber, dem Mehrgenerationenpark und der Sanierung des Bürgerhauses. Nach kurzen Eingangsworten und einer Fragerunde zu städtischen Themen nahmen die anwesenden Oberbieberer erfreulicherweise die Gelegenheit wahr, ihre ganz persönlichen Anliegen vorzutragen. Auch Anregungen, die per E-Mail eingereicht worden waren, konnten besprochen werden.

Zukunftsinitiative für Neuwied verabschiedet

Jan Einig informierte über seine ersten hundert Tage im Amt des Oberbürgermeisters. Sie seien geprägt gewesen von vielen Gesprächen und organisatorischen Neuausrichtungen. „Der Stadtrat hat eine neue Verwaltungsstruktur der Stadt Neuwied beschlossen. Außerdem haben wir die Zukunftsinitiative für Neuwied verabschiedet. Vor allem letztere wurde mit großer Bürgerbeteiligung erarbeitet. Meine weitergehende Initiative der lebendigen Innenstadt ist auch auf breite und tatkräftige Unterstützung gestoßen“, freute sich Jan Einig.

Maßnahmen und Projekte für eine gute Zukunft der Stadt

Im Zentrum der weiteren Arbeit stünden Maßnahmen und Projekte, die eine gute Zukunft der Stadt Neuwied und seiner Stadtteile sichern sollten: Ausbau des Deichvorgeländes, eine lebendige Innenstadt, deren Charakter sich ändern werde, die Chance der Gestaltung des ehemaligen Rasselsteingeländes, ein verbessertes Radwegenetz, Straßensanierungen und lebenswerte Dorfkerne. Wichtig sei die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine attraktive Wohnumgebung, vor allem für junge Familien. „Das sind große Aufgaben bei geringem finanziellen Spielraum. Daran erkennen Sie schon: Sie werden nicht von heute auf morgen erledigt werden können. Was mir aber sehr wichtig ist – wir werden sie nur gemeinsam bewältigen können“, betonte Einig. Die CDU-Vertreter sehen hier auch das Land in der Pflicht, die Kommunen nicht ausbluten zu lassen. Vor allem müssten Bundesgelder, die für die Kommunen vorgesehen seien, voll und ganz weitergegeben werden.

Erfahrungen in der Zukunfts- initiative der Stadt einbringen

In seinen Eingangsworten betonte Jan Petry, dass er als ehrenamtlicher Beigeordneter nicht nur wichtige repräsentative Aufgaben übernehmen wolle. „Ich möchte meine politischen und beruflichen Erfahrungen auch in der Zukunftsinitiative der Stadt Neuwied einbringen. Außerdem werde ich Jan Einig und den Stadtvorstand nach Kräften unterstützen.“

CDU-Vorsitzender Jörg Röder dankte allen Anwesenden für die zum Teil lebhafte Diskussion und den Austausch. Auch die Planungen für die Feierlichkeiten des 1000-jährigen Jubiläums wurden angesprochen, konnten aber nicht vertieft dargelegt werden. Hierzu werde die CDU Oberbieber ein weiteres Bürgergespräch durchführen. Zwei große Projekte für Oberbieber seien aber der Mehrgenerationenpark im Aubachtal und die Sanierung des Bürgerhauses des VfL. „Diese beiden Projekte sind uns ein großes Anliegen und sollten trotz angespannter Finanzlage nicht gegeneinander ausgespielt werden. Daher wollen wir eine Lösung in den Blick nehmen, bei der sich beide Projekte verwirklichen lassen. Eine Idee sieht vor, ein Bürgerhaus als Treffpunkt und als kleine Sporthalle mit der Möglichkeit der gastlichen Bewirtung in den Mehrgenerationenpark zu integrieren. Wir könnten in ruhiger und idyllischer Lage am ehemaligen Campingplatz einen tollen Ort für Freizeitbeschäftigungen von Jung und Alt und für sportliche Aktivitäten schaffen. Das wäre ein attraktiver Oberbieberer Treffpunkt.“ Wenn die Gremien und die betroffenen Vereine in Oberbieber diese Möglichkeit diskutieren wollen, könnte man sicher zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Jan Petry zeigten sich für diese Ideen sehr offen. Jan Einig bot an, ein Prüfungsverfahren einzuleiten.

Pressemitteilung CDU

Ortsverband Oberbieber

Lothar Heß (Stadt- und Ortsbeiratsmitglied), Jörg Röder (CDU-Vorsitzender), OB Jan Einig, Beigeordneter Jan Petry, Hans-Jürgen Klein (Ortsbeiratsmitglied).Foto: privat

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