Kanalbau in der Breslauer Straße geht in die dritte Runde
Kreisel nur teilweise befahrbar
Verbindungsrohr unter dem Kreisel an der Stettiner Straße wird verlegt
Neuwied. Die Kanalbauarbeiten in der Breslauer Straße gehen weiterhin gut voran. Die asphaltierte Oberfläche zwischen Stettiner und Allensteiner Straße ist wiederhergestellt. Im zweiten Bauabschnitt kann die Verkehrsführung im Kreuzungsbereich Breslauer und Allensteiner Straße nach Erneuerung der Wasserleitung in beide Richtungen freigegeben werden. In der ersten Maiwoche beginnen die Arbeiten im dritten Baubereich am Kreisel in der Stettiner Straße. Der neu verlegte Kanal in der Breslauer Straße wird mit dem bestehenden Kanal in der Stettiner Straße, der unter der Hafenstraße entlang in Richtung Rhein führt, verbunden. „In der Breslauer Straße auf Höhe des Bettenhauses Inkelhofen werden wir eine Startgrube und auf dem Kreisel die Zielgrube graben“, erläutert Joachim Kraus von den Servicebetrieben Neuwied (SBN). „So können wir uns unterirdisch durch den Boden mit einer Stahlschnecke vorarbeiten und beide Kanäle mit einem Stahlrohr verbinden.“ Die Kanalbauarbeiten werden voraussichtlich im Juni abgeschlossen. In dieser Zeit kann der Kreisel nicht aus östlicher Richtung angefahren werden. Stattdessen wird der Straßenverkehr in den anderen Ein- und Ausfahrten des Kreisels mit drei Ampeln gesteuert. Die Baumaßnahme ist notwendig, um das Oberflächenwasser des Industriegebiets Friedrichshof durch den zwei Meter hohen Kanal, dem sogenannten Entlastungssammler, direkt in den Rhein und nicht in die Kläranlage zu leiten. „Dadurch vermeiden wir zusätzliche Kosten für die Reinigung des Oberflächenwassers in der Kläranlage“, so Kraus.
Pressemitteilung SBN
Ab Mai wird der neu verlegte Kanal in der Breslauer Straße mit dem bestehenden Kanal am Kreisel in der Stettiner Straße verbunden. Foto: privat
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