CDU und FDP formulieren Zielsetzungen
Kriterien zur Entwicklung des Pallotti–Areals
Rheinbach. Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP im Rheinbacher Rat wollen, dass mit Blick auf die städtebauliche Entwicklung des „Pallotti-Areals“ bestimmte Kriterien bei Planung und Ausschreibung Berücksichtigung finden.
Die Entwicklung des Pallotti-Areals soll auf der Grundlage des Masterplanes Innenstadt erfolgen und eine geordnete städtebauliche Weiterentwicklung sicherstellen. Denn mit der Berücksichtigung zukunftsweisender Gestaltungsideen bei der Wohnbebauung kann ein innovatives Vorzeigeprojekt für Rheinbach entstehen. Die Umsetzung der Zielsetzungen und Vorgaben soll auf der Grundlage eines wettbewerblichen Verfahrens geprüft werden.
Die Planungshoheit für alle Schritte der Entwicklung des Pallotti–Areals liegt bei dem Rat der Stadt Rheinbach. Mit der Entwicklung des Pallotti–Areals werden insbesondere nachstehende Ziele verfolgt:
1. Schaffung von Wohnraum, der barrierefrei gestaltet werden kann, als Einfamilienhaus/ Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäusern für junge Familien und ältere Menschen unter Einbeziehung der Errichtung einer Seniorenresidenz
2. Urbane, aber verträgliche Verdichtung der Wohnraumbebauung,
3. Erhalt von Flächen für die Deckung des aktuellen und zukünftigen Schulraumbedarfes in Rheinbach,
4. Erhalt der Fläche für sportliche Aktivitäten (Turnhalle, neu: sie genießt Bestandsschutz),
5. Errichtung eines medizinischen Zentrums zum Beispiel für Kinder- und Jugendheilkunde (bereits im SUPV als Verwaltungsvorlage am 8. Januar eingebracht),
6. Erhalt der Pallotti–Kirche und deren Umwidmung für eine kulturelle und/oder kommerzielle Nutzung,
7. Integration der denkmalgeschützten Schönstadt-Kapelle in die Struktur des neu gestalteten Pallotti–Areals,
8. Städtebauliche Einbindung in das existierende Umfeld.
Für die wettbewerbliche Prüfung der Entwicklung des Pallotti–Areals soll die Entwicklung des Areals als Gesamtlösung vorgesehen werden. Bei der Verkehrserschließung des Pallotti–Areals sollen neue Mobilitätskonzepte unter Einbeziehung der Elektromobilität und die gleichwertigen Interessen aller Verkehrsteilnehmer (KfzVerkehr, RadVerkehr und FußgängerVerkehr) Berücksichtigung finden. Stellplätze für PKW sollen mit dem Ziel der Verkehrsminimierung vorwiegend in Tiefgaragen geschaffen werden. Die Wohnbebauung soll unter Beachtung der Grundsätze eines nachhaltigen und ökologischen Bauens errichtet werden. Die Standorte Schützenhaus und Turnhalle sind bei der Planung als fester Bestand zu berücksichtigen.
Pressemitteilung der
Fraktionen der CDU und der FDP im Rat der Stadt Rheinbach
