UWG Meckenheim
Kritik an Verhalten zur Außenumkleide am Preuschoff-Stadion
Meckenheim. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Meckenheim reagiert mit Unverständnis auf das Verhalten von Stadtverwaltung und weiter Teile der Politik zum Problem unvermindert fortgesetzter Beschädigungen an der Außenumkleide des Preuschoff-Stadions.
Vor ca. 6 Jahren wurde dieses Gebäude für mehr als 400.000 Euro im Schul- und Sportzentrum Meckenheims errichtet und sieht sich seit den ersten Tagen fortgesetzter Beschädigungen und Vandalismus ausgesetzt.
Im Sommer 2022 und zuletzt im August diesen Jahres wandte sich die UWG-Fraktion daher mit offiziellen Anträgen an den zuständigen Fachausschuss des Rates und beantragte bauliche und technische Schutzmaßnahmen für die Außenumkleide zumindest im gleichen Umfang, wie diese für das benachbarte Blockheizkraftwerk der Stadt Meckenheim betroffen wurden. Da die Verwaltung nach Auffassung der UWG nicht nur die Aufgabe, sondern die Verpflichtung habe, städtisches Eigentum im Sinne der Werterhaltung zu pflegen und instandzuhalten und ihr dafür auch Finanzmittel im Haushalt zur Verfügung stehen, stelle sich die Frage der Finanzierung bei dieser Thematik nicht.
Leider scheiterten bislang alle Bemühungen der Unabhängigen an der Verweigerungshaltung der übrigen Ratsfraktionen und der Verwaltung. Letztere vertritt die Auffassung, dass seit einer sporadischen Bestreifung des Arials durch einen Sicherheitsdienst keine Beschädigungen mehr vorgekommen seien, „nur“ Schmierereien durch Graffiti und von daher kein Handlungsbedarf gesehen werde.
Dem widerspricht die UWG-Fraktion jedoch vehement und belegt dies durch den Vergleich von Fotografien aus dem Jahre 2022 mit aktuellen Aufnahmen. Demnach seien in den letzten Monaten die Außentüren teilweise so erheblich beschädigt worden, dass Feuchtigkeit in die Türfüllungen eindringen könne und eine Fensterscheibe sei zerstört worden.
Die UWG sieht daher zweifelsfrei Handlungsbedarf, dies um so mehr, da der aktuelle Zustand der Außenumkleide neben der schleichenden Wertminderung der Immobilie auch wahrlich kein gutes Renommee für die Stadt Meckenheim darstelle und man sich als gastgebender Verein Woche für Woche für solche Umkleidekabinen nur schämen könne.
Führe man sich den aktuellen Zustand des erst wenige Jahre alten Gebäudes, den erheblichen Reparaturstau und das Verhalten weiter Teile der Politik und der Stadtverwaltung vor Augen, so könne man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man die Außenumkleide bereits aufgegeben habe, resümiert der stv. Fraktionsvorsitzende der UWG Hans-Erich Jonen in einer entsprechenden Mitteilung.
Das werde seine Fraktion allerdings so nicht hinnehmen und zeitnah erneut die städtischen Gremien bemühen, um zumindest die Instandsetzung abgerissener Elektroinstallationen und zerstörter Fenster, von denen eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr ausgehe, zu erreichen.
Pressemitteilung
UWG Meckenheim
Spuren von Vandalismus.
Eine eingeschlagene Scheibe.
