Kultur und Bildung kosten!
Mangel an Kultur und Bildung kosten die Zukunft!
Es ist auffallend, dass immer die selben Personen Organisationen und Menschen persönlich angreifen, die nicht immer mit der Politik der Stadt konform gehen. Wer Fakten nicht überprüfen will, von unbenannten Behauptungen anderer spricht, selbst Unwahrheiten verbreitet und seine eigenen Angriffe als anständig bezeichnet, betreibt dumpfen Populismus. Es ist Fakt, dass Kultur Geld kostet. Neubauten kosten Geld, genauso wie die Erhaltung von Bauwerken.
Das ganze Leben kostet Geld; doch wir können unser Leben nicht ausschließlich darauf ausrichten, Geld zu sparen, denn das kann teuer kommen!
Die Stadt lebt in großen Teilen vom Tourismus. Denkmäler und ein interessantes intaktes Stadtbild ziehen Menschen an. Gesichtslose, austauschbare Städte schrecken ab und verkommen. Ohne Würdigung der Vergangenheit und Investitionen gibt es keine Zukunft! Schauen wir über den Tellerrand und nennen Fakten: Bad Ems hat sein historisches Kaiserbad auf Vordermann gebracht und lockt immer mehr Besucher an. Stuttgart wirbt mit dem Weissenhofmuseums (Stil der neuen Sachlichkeit): Seit der Aufnahme in die Welterbeliste, sind die Besucherzahlen um 35 Prozent gestiegen. Fakten zur Investition in die denkmalgeschützten Kuranlagen: Wegen des Investitionsstaus behauptet die Stadt, dass die Anlagen so marode sind, dass sie abgerissen werden müssen.
Wir hoffen, dass die Besucher der Veranstaltungen wie Klangwelle, Wiener Klassik, LebensArt Messe usw. sicher sind und nicht durch die Baufälligkeit der Anlagen gefährdet werden. Wer sich über die Transparenz der Stadt zum Thema Kuranlagen informieren möchte, kann dies im Portal für Informationsfreiheit und Transparenz FragDenStaat:
https://fragdenstaat.de/anfrage/stadtratsentscheidung-zum-abriss-und-neugestaltung-der-kurliegenschaftendes-
architekten-hweiser/
https://fragdenstaat.de/anfrage/gutachten-zum-baulichen-zustand-der-kurliegenschaften-des-architektenhweiser/
Weitere unvergessenen Beispiele aus der Vergangenheit sind die Vorgehensweisen im Falle TWIN,
ehemalige Jugendherberge Ahrweiler, Gartenschwimmbad Ahrweiler und Amseltalbrücke. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Bürgerinitiative Lebenswerte Stadt und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. engagieren sich, suchen den Kontakt zur Stadtverwaltung und den Vereinen; sie bieten Informationsveranstaltungen und Bildungsreisen in andere Städte an.
Wir würden uns freuen, wenn Verantwortliche der Stadt und die Kritiker an den Veranstaltungen teilnehmen würden.
Sehschule am 9.Februar
Die Bürgerinitiative Lebenswerte Stadt läd zur Sehschule Kurgarten am 09. Februar, 19:30 ins Hotel Goldener Anker, Bad Neuenahr ein. … doch Vorsicht, wer die Einladung annimmt, wir auf Experten (haupt- und ehrenamtliche) treffen und Informationen mit nachprüfbaren Fakten erhalten!
Axel Hausberg
Ortskurator Ahrtal der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
