CDU-Fraktion stellt Antrag an den Rat der Stadt Rheinbach
Lärmschutz an der BAB A 61 ist unverzichtbar
Rheinbach. Der Lärmschutz an der BAB A 61 im Bereich der Rheinbacher Ortslagen und insbesondere im Bereich der Ortschaft Wormersdorf ist aufgrund der stark angestiegenen Verkehrsbelastung unverzichtbar.
Vordringliches verkehrspolitisches Projekt
Er ist eines der vordringlichsten verkehrspolitischen Projekte für Rheinbach. Dies soll der Rat der Stadt Rheinbach bekräftigen, so lautet der Antrag der CDU-Fraktion. Nachdem der Landesbetrieb Straßenbau NRW in einem Gespräch mit Landwirten aus Altendorf und Ersdorf angekündigt hat, im Rahmen der Planung für den Lärmschutz die Belange des Obstbaus zu beachten und dazu ein separates Gutachten erstellen zu lassen, soll für Rheinbach eine klare Position bezogen werden. „Die Maßnahmen für den Bau von Lärmschutzwänden an der A 61 im Bereich der Rheinbacher Ortschaften, die stark unter dem Lärm leiden, müssen zügig geplant und realisiert werden“, bezieht der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Bernd Beissel, Position für seine Fraktion.
Wirksamer Lärmschutz
„Es ist natürlich auch anzuerkennen, dass bei der Planung der Lärmschutzwände Belange des heimischen Obstbaus angemessen berücksichtigt werden sollen. Im Vordergrund muss aber ein wirksamer Lärmschutz stehen. Das im Rahmen der Planungen für die Lärmschutzmaßnahmen vorgesehene separate Gutachten muss deshalb Möglichkeiten aufzeigen, wie unverzichtbare Lärmschutzwände und Belange des Obstbaus wirksam in Einklang gebracht werden können.“ fordert Bernd Beissel im Namen seiner Fraktion. Der Antrag sieht vor, dass der Rat die Verwaltung der Stadt Rheinbach beauftragt, sich beim Landesbetrieb Straßenbau NRW dafür einzusetzen, dass dieses Gutachten entsprechend der vorgenannten Anforderung in Auftrag gegeben wird. Des weiteren soll die Verwaltung dem Landesbetrieb Straßenbau NRW den dringlichen Wunsch des Rates nach schnellstmöglicher Realisierung des Lärmschutzes an der BAB A61 übermitteln.
Pressemitteilung der
CDU-Fraktion Rheinbach
