Politik | 24.04.2024

Landrat im doppelten Frühjahrs-Dialog mit den Bürgermeistern

Landrat dankte den „Kümmerern vor Ort“

Neben den regelmäßigen Videokonferenzen mit den Verbands- und hauptamtlichen Stadtbürgermeistern im 14-Tage-Rhythmus pflegt Achim Hallerbach mit Präsenztreffen im Außerschulischen Lernort in Linkenbach auch den Dialog mit den ehrenamtlichen kommunalen Spitzen.  Foto: Thomas Herschbach

Kreis Neuwied. Neben den 14-täglichen Videokonferenzen mit den Verbandsbürgermeistern und dem (Ober-)Bürgermeister der Stadt Neuwied hat Landrat Achim Hallerbach ebenfalls regelmäßige Arbeitsrunden mit den ehrenamtlichen Bürgermeistern des Landkreises eingerichtet. Aufgrund der Vielzahl an Amtsträgern finden die Informations-Veranstaltungen wie auch der aktuelle Frühjahrs-Dialog stets an zwei Terminen im Außerschulischen Lernort Linkenbach statt.

„Was die Kolleginnen und Kollegen mit ihren Ratsmitgliedern für unser Gemeinwohl leisten, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Sie sind die Kümmerer vor Ort, sie setzen sich ehrenamtlich für unsere Gesellschaft ein, investieren Zeit und Nerven und sind doch oft genug auch Ziel von Wut, Häme und Spott“, dankte Landrat Hallerbach den Ortsbürgermeisterinnen und Bürgermeistern für deren ehrenamtlichen Dienst an der Bevölkerung.

Beim aktuellen Austausch im April stand die „Gemeindebezogene Polizeiarbeit mit Informationen aus der Polizeidirektion Neuwied und aus den Polizei-Inspektionen“ als Top-Thema auf der Agenda. Polizeidirektor Thorsten Runkel gab aufschlussreiche Einblicke in die Tätigkeitsschwerpunkte, bevor die Leiter der jeweiligen Polizeiinspektionen ihre Dienststelle und deren Aufgabenschwerpunkte näher vorstellten. Auf der Tagesordnung fanden sich ebenfalls Inhalte der jüngsten Kreistags-Sitzung wie das kommunale Entschuldungsprogramm des Landes PEK-RP, die Versorgungsstrukturplanung des Rettungsdienstes und die Weiterentwicklung der Breitbandinfrastruktur im Kreis wieder.

Die aktuelle Flüchtlingssituation und das Thema Kindertagesstätten standen zudem auf dem Programm wie die Familienkarte Rheinland-Pfalz/Wir Westerwälder-Ehrenamtskarte mit einem Gastbeitrag von Vorständin Sandra Köster. Schließlich befassten sich die kommunalpolitischen Spitzen noch mit dem großen Bereich der Gesundheitsversorgung.

Sein herzliches Dankeschön adressierte der Landrat an alle Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die bei der Kommunalwahl 2024 nicht mehr zur Wahl stehen „Sie haben sich dieser Aufgabe für viele Jahre oder sogar Jahrzehnte mit Bravour und Fleiß gewidmet, vieles ertragen, noch mehr geschaffen“, sagte Achim Hallerbach in der Hoffnung auf ein Wiedersehen bei anderen Gelegenheiten.

Den Bewerberinnen und Bewerbern um das politische Mandat des ehrenamtlichen Orts-Bürgermeisters wünschte Landrat Hallerbach wiederum viel Erfolg bei den anstehenden Kommunalwahlen am 9. Juni. Eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinden und des Landkreises erfordere Menschen, die Ideen und Ziele haben und sich konstruktiv und kreativ in der Kommunalpolitik einbringen.

Mit Blick auf das 75-jährige Bestehen des Grundgesetzes, mahnte Achim Hallerbach zur Wachsamkeit: „Unserer Demokratie bläst seit geraumer Zeit ein eisiger Wind ins Gesicht, der getragen wird von einem menschenverachtenden Gedankengut von Hass und Ausgrenzung. Gerade im Vorfeld der Kommunal- und Europawahlen gilt es, die Wählerinnen und Wähler von der Kraft und Stärke unserer demokratischen Parteien überzeugen“, rief der Landrat alle Kandidatinnen und Kandidaten auch dazu auf, einen fairen Wahlkampf zu führen.Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Neben den regelmäßigen Videokonferenzen mit den Verbands- und hauptamtlichen Stadtbürgermeistern im 14-Tage-Rhythmus pflegt Achim Hallerbach mit Präsenztreffen im Außerschulischen Lernort in Linkenbach auch den Dialog mit den ehrenamtlichen kommunalen Spitzen. Foto: Thomas Herschbach

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