Politik | 09.06.2017

Naturpark Rhein-Westerwald

Landschaftserlebnis und Umweltbildung

von links nach rechts: Irmgard Schröer (Geschäftsführerin Naturpark), Matthias Schneider und Mette Zillich (Ministerium), Fürstin Isabelle zu Wied (1. Vorsitzende vom Naturpark), Achim Hoffmann (Ortsbürgermeister Linkenbach), Ingo Bein (Gemeinderat Linkenbach), Heinz Rick und Patrick Hoffmann (ehrenamtlich Aktive).Naturpark Rhein-Westerwald e. V.

Neuwied. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Bereisung der Naturparke in Rheinland-Pfalz besuchten Mitarbeiter des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) auch den Naturpark Rhein-Westerwald. Gemeinsam mit der Ersten Vorsitzenden Fürstin Isabelle zu Wied und der Geschäftsführerin des Naturparks Irmgard Schröer wurden aktuelle Themen und zukünftige Planungen besprochen. Ausführlich wurden die Behördenvertreter zu den im letzten Jahr abgeschlossenen Projekten und über laufende Projekte informiert, die mit Fördermitteln des Landes umgesetzt wurden beziehungsweise werden.

Heidefläche in Bonefeld

Der Herstellung der Heidefläche in Bonefeld fand großes Interesse bei den Teilnehmern. Nachdem im Winter die Erweiterungsfläche gerodet worden war, bearbeiteten jetzt Großfahrzeuge die Fläche. Baumwurzeln wurden entfernt und die obere, verkrautete Bodenschicht abgetragen, damit sich auf dem ausgemagerten Standort Heide entwickeln kann, und langfristig die Heidschnucken die Fläche bewirtschaften. Die Arbeiten und Ziele der Maßnahmen wurden eindrucksvoll von den Eheleuten Preilowsky erläutert, die sich mit außergewöhnlichem Stundeneinsatz ehrenamtlich für das Projekt engagieren. Unterstützt wurden sie bei dem Termin von Vertretern der Orts- und Verbandsgemeinde. Hervorzuheben bei dem Projekt Bonefelder Heide ist die Zusammenarbeit der vielen unterschiedlichen Beteiligten, der Biotopbetreuung des Kreises Neuwied, Untere Naturschutzbehörde, Ortsgemeinde, Ehrenamtler und Naturpark Rhein-Westerwald. Letzte Station der Bereisung war der Naturerlebnispark in Dürrholz. Dieser ist mittlerweile weit über seine Grenzen hinaus bekannt und bietet Naturinteressierten, Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, sich auf dem Pfad über die Natur und ihre Vielfalt zu informieren. Neben den Lehrstationen stehen unterschiedliche Angebote zur Sinneswahrnehmung und zum aktiven Mitmachen bereit. In den vergangenen Jahren hat der Naturpark über Fördermittel des Ministeriums umfangreiche Maßnahmen entlang des Pfades und die Errichtung des Eulennestes, einen außerschulischen Lernstandort, unterstützt. Die Ortsbürgermeisterin Anette Wagner sowie viele ihrer ehrenamtlichen Helfer der AG-Naturschutz, die mit großem Engagement den Pfad pflegen, präsentierten die einzelnen Stationen den Ministeriumsmitarbeitern. Während der Begehung wurde symbolisch ein Baum gepflanzt, und die Besuchergruppe wurde namentlich auf einem Nistkasten verewigt.

Nicht ohne Förderung und ehrenamtliches Engagement

Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Eulennest fand der Besuch einen gelungenen Abschluss. Die informative Bereisung verdeutlichte den Teilnehmern erneut, dass die besichtigten Projekte ohne die finanzielle Förderung des Ministeriums, aber auch ohne ehrenamtliches Engagement nicht umzusetzen und dauerhaft zu unterhalten wäre.

Pressemitteilung

Naturpark Rhein-Westerwald e.V.

von links nach rechts: Irmgard Schröer (Geschäftsführerin Naturpark), Matthias Schneider und Mette Zillich (Ministerium), Fürstin Isabelle zu Wied (1. Vorsitzende vom Naturpark), Achim Hoffmann (Ortsbürgermeister Linkenbach), Ingo Bein (Gemeinderat Linkenbach), Heinz Rick und Patrick Hoffmann (ehrenamtlich Aktive). Foto: Naturpark Rhein-Westerwald e. V.

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