Politik | 12.04.2017, 10:23 Uhr

Minister Christian Schmidt folgte Einladung von CDU Landtagskandidat Oliver Krauß

Landwirte stehen in der Mitte der Gesellschaft

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt (li.) mit dem CDU Landtagskandidaten Oliver Krauß.privat
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Rhein-Sieg-Kreis. Die Landwirte müssen in der Mitte der Gesellschaft bleiben. Sie erfüllen wichtige Anforderungen der Gesellschaft.

Dazu ist ein fairer Wettbewerb erforderlich, für den die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und der Produktionskette unabdingbar ist, fasst Johannes Brünker, Landwirt und Gastgeber, seine Forderungen an den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, zusammen. Der Bundesminister war einer Einladung des CDU Landtagskandidaten Oliver Krauß auf den Swisttaler Hohn gefolgt. Krauß unterstrich das Anliegen Brünkers und forderte mit Blick auf die Düsseldorfer Landesregierung, dass die Landwirtschaft in NRW wieder dort stehen müsse, wo sie hingehöre, nämlich in der Mitte, mit wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen.

Rolle der ländlichen Räume wird häufig unterschätzt

Der Bundesminister sagte, dass die Rolle der ländlichen Räume häufig unterschätzt wird. Hier gebe es große Potenziale, die gehoben werden können. Die Digitalisierung hebe die Geografie im Hinblick auf das ländliche Gewerbe auf, weil es zunehmend zweitrangig sei, wo gearbeitet werde. Zudem verbessere die Digitalisierung die Möglichkeit für die Betreuung von Kindern und fördere dadurch auch die Familie.

Mit Blick auf die Düngemittelverordnung führte der Minister aus, dass die Landwirtschaft klare Vorgaben benötigt und nicht allein gelassen werden darf. Dabei sei die Diskussionsbereitschaft bei den Landwirten groß. In diesem Kontext kritisierte er die Achterbahnfahrt der rot-grünen Landesregierung beim Gesetzgebungsverfahren zur Düngemittelverordnung im Deutschen Bundesrat und die losgetretene politische Diskussion, die das Land spaltet. Es kann nicht sein, dass die Landwirtschaft auf der Sünderbank sitzt und sich rechtfertigen muss, so der Minister. Spaltung sei der falsche Weg, hier müsse vielmehr zusammengeführt werden.

Schmidt forderte, dass auf Qualität geachtet werden müsse. Das gelte nicht nur bei der Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten, sondern auch bei den Verbrauchern. Es könne nicht sein, dass auf der einen Seite Qualität und Tierwohl gefordert würden, auf der anderen Seite aber auch die Erwartung bestehe, ein Kilo Fleisch für 2,99 Euro erwerben zu können. Hier müssen Anspruch und Marktverhalten eine Anpassung erfahren. CDU Landtagskandidat Oliver Krauß unterstrich die Ausführungen des Ministers und sicherte zu, dass er sich im Falle seiner Wahl nach besten Kräften für die ländliche Region im Linksrheinischen einsetzen werde. Das gelte sowohl für die Verbesserung der ländlichen Infrastruktur als auch für die Landwirtschaft.

Pressemitteilung der

CDU Rhein-Sieg

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt (li.) mit dem CDU Landtagskandidaten Oliver Krauß.Foto: privat

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