Politik | 11.01.2023

Erwin Rüddel traf sich mit US-Stipendiaten Gabriel Miller in Bruchhausen

„Lebenslange Freundschaften und Beziehungen“

Ein PPP-Stipendiat ist oft die Grundlage für lebenslange Freundschaften und Beziehungen, wie sich im Austausch von Erwin Rüddel, Gabriel Miller sowie Ben und Miriam Werner ebenfalls herausstellte.  Foto: Reinhard Vanderfuhr/Büro Rüddel

Bruchhausen. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel traf sich dieser Tage zum Austausch mit dem 19-jährigen Gabriel Miller aus Wisconsin (USA) bei dessen Gastfamilie Werner in Bruchhausen. Im Rahmen eines Stipendiates des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), das gemeinsam vom Deutschen Bundestag und US-Kongress initiiert ist, hat Gabriel die chancenreiche Möglichkeit erhalten, jenseits des großen Teiches, am Wirken und Leben in Old Germany teilzunehmen.

Dies begann im August des zu Ende gegangenen Jahres mit dem Schulbesuch in Bad Godesberg, anschließend erfolgte der Umzug zur Familie Werner nach Bruchhausen, in dessen Zeit der junge und engagierte Amerikaner im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CDJ) in Königswinter eingebunden war, praktische Erfahrungen sammelte und beste Eindrücke hinterließ. Zwischenzeitlich ist Gabriel Miller an der dritten Station seines Stipendiums, nahe Karlsruhe, angekommen.

Der Austausch zwischen dem Stipendiaten, der besonders an Luft- und Raumfahrttechnik interesseiert ist, sowie dem Parlamentarier war von großem Interesse und gleicher Offenheit geprägt. Im Gegensatz zu den „klassischen“ Gastschülern haben Stipendiaten wie Gabriel Miller die High Scholol bereits beendet und verbringen zwischen Schule und College/Beruf ein Jahr in Deutschland. Nach einem zweimonatigen Intensivdeutschkurs besuchen sie zunächst eine weiterführende Schule in der Nähe einer Gastfamilie, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und Kontakte zu gleichaltrigen Deutschen knüpfen zu können. Von Januar bis Juni 2023 werden sie, wie jetzt Gabriel, Schnupperpraktika absolvieren, um den Berufsalltag in Deutschland kennenzulernen und indirekt etwas über die duale Berufsausbildung oder Studien zu erfahren.

Beim Treffen berichtete Erwin Rüddel von seiner Arbeit als Politiker, wobei er, sowohl in den Sitzungswochen in Berlin, als auch in der sitzungsfreien Zeit, die Interessen des Wahlkreises besonders im Blick hat. „Ihre Ausführungen sind ebenso interessant, wie informativ“, äußerte Gabriel Miller gegenüber Erwin Rüddel. Der amerikanische Stipendiat konnte bereits auf sechs Jahre Deutschunterricht in den USA verweisen und sagte: „Ich freue mich, dass ich an dem Stipendium teilnehmen darf, denn ich wollte unbedingt nach Deutschland, vor allem um Möglichkeiten zu eruieren und Verbindungen zu schaffen und zu vertiefen.“

Dabei hat der 19-jährige eine Menge Erfahrungen und Erlebnisse gemacht, wobei die positiven absolut überwiegen: „Neue Leute, Land, Sprache, Kultur haben sich verfestigt. Ein Missverständnis von vielen Amerikanern ist, dass Deutsche reserviert und unpersönlich sind. Ich habe festgestellt, dass dies absolut nicht so ist. Hier in Deutschland gibt es viel mehr Gemeinschaftsgefühl, als in Amerika. Dabei habe ich erfahren, dass die Leute sehr geduldig sind, wenn ich Deutsch spreche. Zudem hoffe ich, wovon ich aufgrund der gemachten Begegnungen ausgehen möchte, auf lebenslange Freundschaften und Beziehungen.“

Aber auch spezielle kulturelle Highlights haben Gabriel Miller überzeugt: „Ich möchte da den Karneval nennen, das ist richtig cool. Der Pützchensmarkt aber auch insbesondere die Weihnachtsmärkte sind absolut top. Das sind unauslöschliche Erinnerungen, die ich mit nach Amerika nehme. All das und vieles mehr hat meinen Horizont erweitert.“

Zu den wenig empfundenen Nachteilen nannte der 19-jährige Stipendiat die Trennung von Familie und Freunden, sowie dass er bloß relativ wenig Kontakt zur und mit der Heimat hat. Obwohl in Deutschland bessere öffentliche Verkehrsanbindungen als in Wisconsin bestünden, richtete sich Kritik, aufgrund Unpünktlichkeit einmal mehr gegen die Deutsche Bahn: „Ich dachte, dass ein Ziel der Deutschen Bahn Pünktlichkeit sei. Das habe ich allerdings wenn überhaupt nur selten erlebt.“

„Seit vielen Jahren unterstütze ich gerne den Austausch zwischen jungen deutschen und amerikanischen Schülern und Berufstätigen. Die Bestätigung und Berichte der jungen Menschen über die positive Vielzahl ihrer Begegnungen und Eindrücke im jeweils anderen Kontinent sprechen dabei für sich. Hier können die Stipendiatinnen und Stipendiaten oft weitreichende und langanhaltende verbindliche Erfahrungen sammeln, die sich durchaus nicht selten lebensentscheidend auswirken“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Pressemitteilung des

Büro von Erwin Rüddel

Ein PPP-Stipendiat ist oft die Grundlage für lebenslange Freundschaften und Beziehungen, wie sich im Austausch von Erwin Rüddel, Gabriel Miller sowie Ben und Miriam Werner ebenfalls herausstellte. Foto: Reinhard Vanderfuhr/Büro Rüddel

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