Sozialdemokraten aller Gliederungen trafen sich zum Dialog
Leinen Los
St. Sebastian. Eine alte sozialdemokratische Tradition, die unter Rudolf Scharping aus der Taufe gehoben worden ist, wurde fortgesetzt. In geselliger Runde trafen sich Landes- Regional- und Kommunalpolitiker zum Dialog. „Aus Erfahrung lernen“, so sprach Rudolf Scharping, der seiner Zeit erste sozialdemokratische Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz und Bundesminister a.D. offen über die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich in den jüngsten Wahlergebnissen wiederfinden. „Es ist unsere demokratische Pflicht dem derzeitigen Rechtsruck der Gesellschaft entgegenzutreten,“ erklärte er und betonte, dass dies keine singuläre deutsche Entwicklung ist, sondern dies auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten ist, wie etwa in Österreich oder Frankreich. „Nur gemeinsam in einem vereinten und starken Europa werden wir die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit lösen. Einfache Sprüche haben noch nie zu nachhaltigen Lösungen geführt“, ergänzte Scharping. Im Vier-Augengespräch mit Landesminister Roger Lewentz wiederholte Ortsbürgermeister Marco Seidl die Forderung nach einer zügigen Auszahlung bewilligter Fördergelder sowie einer besseren Transparenz der Verwaltungswege. „Tatsächlich stehen die Gemeinden in Rheinland-Pfalz vergleichsweise gut da. Trotzdem sind Bewilligungsverfahren von Förderanträgen komplex und ohne politische Unterstützung aus allen Gliederungsebenen oftmals sehr langatmig“, sagte Marco Seidl und verwies auf laufende Förderanträge der Ortsgemeinde St. Sebastian. Landesminister Roger Lewentz, der sich bereits in einer Füllen von Gesprächen vor Ort und in seinem Ministerium mit der Ortsgemeinde St. Sebastian befassen durfte nahm die Anregungen entgegen und sagte seine Unterstützung zu. „Wir sind gut vernetzt und sollten dies nutzen, warum wir auch zukünftig im offenen Dialog bleiben werden“, sind sich alle Beteiligten einig.
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