Politik | 18.06.2021, 14:23 Uhr

Ehemaliges Rasselstein-Areal in Neuwied wird zum magischen Lichterpark

Leuchtende Aussichten für historisches Industriegelände

Oberbürgermeister Jan Einig (2. v. r.) und Stadtmarketing-Leiterin Petra Neuendorf begrüßen, dass dank (v. l.) MK Illumination (Sebastian Bau), Sparkasse Neuwied (Gerhard Grün) und ASA GmbH (Fred Häring) ein weiteres Corona-konformes kulturelles Angebot entsteht.Foto: Stadt Neuwied
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Neuwied.Ab 24. September wird sich das in Teilen stillgelegte ehemalige Rasselstein-Gelände in Neuwied für rund sechs Wochen in eine leuchtende Zauberwelt verwandeln. Magische Fabel- und Naturwesen, ein illuminierter Zirkuszug, wunderbare Klänge, die sich mit funkelnden Kugeln zu einer Symphonie aus Licht und Ton verbinden: Lumagica verzaubert die Industriebrache an der Wied in einen magischen Lichterpark.

„Die Ausstellung Lumagica Neuwied ist eine eindrucksvolle Erweiterung unseres Angebotes nach einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit, in der kaum Kultur stattfinden konnten. Ich hoffe, die Gäste erleben beim Spaziergang durch die Lichterwelt eine fantastisch unbeschwerte Auszeit“, freut sich Oberbürgermeister Jan Einig auf das Projekt, das vom Stadtmarketing der Stadt in Kooperation mit MK Illumination organisiert wird. Sie rücken damit Neuwied in eine Reihe besonderer Lumagica-Ausstellungsorte wie etwa Innsbruck und Düsseldorf. Voraussetzung sei aber natürlich, dass die dann gültigen Corona-Regeln das Vorhaben überhaupt erlauben, fügt der OB hinzu.

Mit der Ausstellung wird der den Lichterpark umfassende Teil des ehemaligen Rasselstein-Geländes erstmals wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Und die Eigentümerin des Geländes, die ASA GmbH, wird einen Teil der Flächen sowie Teile der „ASA ART“-Kunstsammlung zur Verfügung stellen. „Lumagica ist für ASA eine willkommene Gelegenheit, aufgegebene Gebäude und brachliegende Konversionsflächen noch einmal in ihrem verwilderten und verlassenen Charme Einwohnern, Interessierten und der ehemaligen Belegschaft zu zeigen, bevor diese Teilflächen für eine künftige Bebauung erschlossen werden. Diese ‚Lost Places‘ bieten auch eine tolle Kulisse, um einige herausragende Aluminium-Kunstwerke aus der ASA ART-Sammlung auszustellen. Denn ASA ist mehr als nur ein Industrieller Investor, es ist ein Unternehmen, das wirtschaftlich, sozial und kulturell Neuwied und die Region bereichern möchte“, so Fred Häring, ASA GmbH.

Einzigartiges Konzept für einzigartigen Ort

Es ist das Spannungsfeld zwischen Stahl und Natur, das den Besuch des Lichterparks zu einem besonderen Erlebnis machen dürfte. Die Gäste sind eingeladen, auf einem rund 1,7 Kilometer langen Rundweg durch unterschiedliche Themenbereiche zu flanieren. Beim ersten Eintauchen in die Zauberwelt von LUMAGICA erleben sie, wie sich die Natur das Industriegelände auf fantastische Weise regelrecht zurückerobert hat. Wo einst Stahl produziert und gelagert wurde, weiden friedlich leuchtende Natur- und Fabelwesen auf den mittlerweile mit hohem Gras bewachsenen Flächen. Ausrangierte Waggons haben sich in einen illustren Zirkuszug verwandelt, wo sich fröhliche Tiere aus den Fenstern beugen. Illuminierte Bahngleise, alte Werksfahrräder und weitere Artefakte der Industriegeschichte vermitteln nostalgischen Industriecharme und stehen in einem starken Kontrast zu den naturnahen Lichtobjekten. Nach zahlreichen leuchtenden Installationen erreichen die Gäste des Lichterparks schließlich eine Halle, vor der und in der sie Gegenwartskunst aus Aluminium aus der ASA ART-Sammlung bewundern können.

Karl-Heinz König von Lumagica ist überzeugt: „Mit der Stadt Neuwied und der ASA GmbH konnten wir perfekte Partner für den Lichterpark gewinnen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nach einer coronabedingten Verschiebung im Winter 2021 unsere Pforten nun am 24. September öffnen dürfen.“

Pressemitteilung

Stadt Neuwied

Oberbürgermeister Jan Einig (2. v. r.) und Stadtmarketing-Leiterin Petra Neuendorf begrüßen, dass dank (v. l.) MK Illumination (Sebastian Bau), Sparkasse Neuwied (Gerhard Grün) und ASA GmbH (Fred Häring) ein weiteres Corona-konformes kulturelles Angebot entsteht.Foto: Stadt Neuwied

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