Politik | 16.12.2019

Städtebauförderung durch das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“

Lewentz: Koblenz erhält 780.000 Euro zur Stadtentwicklung

Symbolbild.Foto: kalhh/Pixabay

Koblenz. Die Stadt Koblenz erhält im Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ insgesamt 780.000 Euro Städtebauförderungsmittel für die Entwicklung des Fördergebiets „Koblenz-Neuendorf“, wie Innenminister Roger Lewentz während der Übergabe des Bescheids an Oberbürgermeister David Langner mitgeteilt hat. Der Bund übernimmt einen Anteil von 390.000 Euro.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der Oberzentren. Innenminister Lewentz hatte 2018 im Rahmen dieser Landesinitiative seine Bereitschaft erklärt, der Stadt in der Förderperiode 2018 bis 2021 für die von der Stadt genannten Fördergebiete Städtebauförderungsmittel von bis zu 16 Millionen Euro mit dem Höchstfördersatz von 90 Prozent zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet mitfinanzieren. „Mit den Mitteln kann im Fördergebiet Koblenz-Neuendorf die Gestaltung des Grünzuges Neuendorf zwischen Großsiedlung und Rhein fortgeführt werden. Koblenz will zusätzlich den Neubau eines Jugendtreffs am Standort ‚Im Kreutzchen‘ vorbereiten und den Kinderhort ‚Pfarrer Friesenhahn-Platz‘ sanieren“, so Lewentz.

Das Programm „Soziale Stadt - Investitionen im Quartier“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument, über das mit Handlungskonzepten und investitionsbegleitenden Maßnahmen gezielt Schwerpunkte gesetzt werden können, die sozialen Missständen entgegenwirken.

Die Bandbreite der Städtebauförderung umfasst acht Schwerpunkte und reicht unter anderem von den Förderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“ über „Historische Stadt“ bis zu „Aktive Stadtzentren“. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Städte in ihrer Entwicklung mit neuen Impulsen voranzubringen, Wohnquartiere für die Menschen attraktiver zu machen oder sozialen Brennpunkten entgegenzuwirken“, so Minister Lewentz. Ziel sei es, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, um neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Im Programmjahr 2019 können in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2018 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften mit etwa 600 Millionen Euro von der Förderung im Rahmen der Städtebauförderung.

Pressemitteilung des Ministerium des Innern und für Sport

Symbolbild.Foto: kalhh/Pixabay

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Kommentare
16.12.201920:01 Uhr
Rüttiger Andreas

grösste Witz;macht euch nicht lächerlich!!!

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