Politik | 26.11.2020, 13:11 Uhr

FDP erwirkt neue Hilfen für Zoo Neuwied

Liberale besuchten die Tiere

Die Liberalen besuchten den Zoo Neuwied noch vor dem „Lockdown light“ und informierten sich über die Lage in der Coronakrise.Fotos: FDP
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Neuwied. Anfang September hatte die FDP Neuwied zu einer Veranstaltung zum Thema Tourismus mit Daniela Schmitt – Spitzenkandidatin der FDP für die Landtagswahl und Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium – eingeladen. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung besuchten die Liberalen den Zoo Neuwied noch vor dem „Lockdown light“ und informierten sich über die Lage in der Coronakrise.

Die beiden Zooleiter Mirko Thiel und Hans-Dieter Neuer haben sich für den Besuch der Freien Demokraten reichlich Zeit genommen und zunächst in kleiner Runde (Landtagskandidaten Sabine Henning und Dennis Mohr, Steven Wink MdL, Kreisvorsitzender Alexander Buda, Sprecher der FDP Neuwied für Sport und Tourismus Stefan Puderbach) die aktuelle Situation in der Corona-Krise besprochen. Als besonders beunruhigend empfanden die beiden Leiter des Zoos, dass ein im September gestellter Antrag auf Hilfsmittel abgelehnt wurde. Im ersten Lockdown im Frühling wurde noch eine Futterhilfe in Höhe von gut 17.000 Euro ausgezahlt. Die FDP Neuwied hat sich daraufhin zusammen mit den beiden Landtagsabgeordneten Steven Wink und Marco Weber für eine erneute Auszahlung der Futterhilfen stark gemacht. Kürzlich kam die gute Nachricht: Umweltministerium, Finanzministerium und Rechnungshof haben die Auszahlung nun wieder bewilligt.

„Wir freuen uns sehr, dem Zoo Neuwied hier ein wenig helfen zu können“, resümiert der Landtagskandidat der FDP Dennis Mohr. Es seien aber weitere Schritte notwendig, da laut Zooleiter Mirko Thiel nicht das Futter, sondern Personal und Energie den Großteil der Kosten ausmache. Doch auch hier will Mohr nicht aufgeben. „Wir sind im regen Austausch mit Daniela Schmitt, der Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums, und machen uns dafür stark, die Futterhilfen deutlich auszuweiten und die großen Kostenblöcke mit einzubeziehen.“ Noch sei das nicht in trockenen Tüchern, man hoffe aber auf eine baldige Entscheidung des zuständigen Umweltministeriums.

Abseits der Corona-Situation sorgten sich die Leiter des Zoos bezüglich der schlechten Verkehrsanbindung. „Es ist bedenklich, wenn eine der wichtigsten touristischen Attraktionen von Neuwied nicht durch den ÖPNV oder Shuttlebusse angefahren wird“, resümiert der liberale Dennis Mohr. „Im Rahmen der anstehenden landesweiten Veränderungen im Nahverkehrskonzept sollten dringend auch die großen touristischen Anbieter einbezogen werden.“

Im Anschluss an das Gespräch in kleiner Runde trafen weitere Mitglieder der Neuwieder Liberalen und aus den benachbarten Kreisen im Zoo ein und ließen sich gemeinsam mit der Zooleitung von Affen, Fledermäusen, Schlangen, Roten Pandas und vielem mehr in den Bann ziehen. Besonderes Augenmerk bekam dabei das in der Prinz Maximilian zu Wied Halle frei umherkletternde Faultier. Zu guter Letzt besiegelten die Freien Demokraten ihre neue Tierpatenschaft für einen Humboldt-Pinguin, die inklusive einer Jahreskarte für den Zoo Neuwied als Geschenk zur Geburt ihres Kindes an Landtagskandidatin Sabine Henning (Wahlkreis 03 Linz am Rhein / Rengsdorf) überreicht wurde.

Zum Ausklang des Abends trafen sich die Freien Demokraten in der Orangerie der Abtei Rommersdorf zum Abendessen. Die anwesenden Landtagskandidaten Dennis Mohr (Wahlkreis 04), Sabine Henning (Wahlkreis 03), Mathias Koch (Wahlkreis 10) und Christian Chahem (Wahlkreis 02) hatten hier Gelegenheit, der Gruppe etwas über sich und ihre Ziele zu erzählen. Auch der anwesende Landtagsabgeordnete und Kandidat für die kommende Wahl Steven Wink hatte viel über aktuelle Themen aus Mainz zu berichten.

„Rheinland-Pfalz hat 51 Wahlkreise. 10 Prozent der Direktkandidaten sind heute in Neuwied“, lächelt Alexander Buda und ist höchst zufrieden mit dem Verlauf des Tages.

Pressemitteilung

Dennis Mohr, FDP

Dennis Mohr (li.) im Gespräch.

Dennis Mohr (li.) im Gespräch.

Die Liberalen besuchten den Zoo Neuwied noch vor dem „Lockdown light“ und informierten sich über die Lage in der Coronakrise.Fotos: FDP

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