„Wir freuen uns auf die persönlichen Kontakte“
Liberaler Abend der FDP Montabaur
Montabaur. Die Jugendherberge am Konrad-Adenauer-Platz – am vergangenen Freitag ging es auch um die erwartbaren Vor- und Nachteile der geplanten Sanierung und Umwidmung des alten Rathauses in der Innenstadt von Montabaur. Monatlich lädt Volker Lopp, Vorsitzender der FDP Montabaur, die Mitglieder zum Liberalen Abend – diesmal zum Grillen: Bei Steak, Würstchen und Salat diskutierten sie über aktuelle Themen in der Stadt und in der Verbandsgemeinde.
Und dabei eben auch über die Jugendherberge. „Bei aller berechtigten Kritik, das ist eine große Chance für Montabaur. Vor allem, wenn man sich ernsthaft mit den Alternativen dazu auseinandersetzt.“, fasste Stadtratsmitglied Sven Schun zusammen.
Auf den Tisch kam auch der seit Längerem vorgesehene Umzug der Mühlenbäckerei. Deren Zentrale soll künftig in Montabaur stehen – doch immer noch verhindern bürokratische Hürden diesen Schritt. „Das müssen wir besser machen, Montabaur würde davon profitieren.“, ist sich Thomas Selbach, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat, sicher.
Die Idee einer sogenannten „Grundsteuer C“ fand ebenfalls Beachtung. Dabei geht es darum, unbebaute Grundstücke mit vorhandenem Baurecht stärker zu belasten, um die Eigentümer für eine schnellere Bebauung zu gewinnen und mehr Wohnungen zu schaffen. „Natürlich, zusätzlichen Wohnraum können wir gut brauchen.“, meint Christian Hauke, Mitglied des Bauausschusses der Verbandsgemeinde Montabaur. Aber die „Grundsteuer C“ adressiere nicht das Kernproblem: „Das sind die teuren Standards im Wohnungsbau.“
Neben den regelmäßigen Liberalen Abenden plant die FDP Montabaur für das zweite Halbjahr weitere Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche bei Unternehmen und Vereinen. „Wir freuen uns auf die persönlichen Kontakte“, sagte Lopp.
Pressemitteilung der
FDP Montabaur
