Politik | 09.04.2021

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

Lösung für das Peter-Altmeier-Ufer gesucht

V.li. Denny Blank und Fritz Naumann am Peter-Altmeier-Ufer.Quelle: SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

Koblenz.Die Problematik der Straße Peter-Altmeier-Ufer zwischen Fußgängern, Radfahrern und dem starken Autoverkehr ist nach wie vor ungelöst. Alle Vorschläge, die von Seiten der SPD-Fraktion gegenüber der Stadtverwaltung unterbreitet wurden, wurden bis jetzt abschlägig beschieden. SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und ihr Ratskollege Fritz Naumann meinen: „Es wäre auch einmal erfreulich zu wissen, was man verwaltungsseitig tun will, um die vielen Gefahrenpunkte am Moselufer in den Griff zu bekommen.“

„Wenn man der Meinung ist, dass grundsätzlich der Radverkehr mit der Fahrbahn im Mischverkehr zu führen ist, muss diese gemeinsame Verkehrsführung auch gesichert werden“, so der Ortsvereinsvorsitzende der Altstadt-SPD, Denny Blank. Der Vorschlag der Kommunalpolitiker, die Verlagerung des Radwegs auf den breiten Gehweg vorzunehmen, wurde abgelehnt, weil der Fußgängerverkehr ungestört vorankommen muss und das bei starkem Radverkehr der Fußgängerverkehr in den Randbereich des Gehweges abgedrängt würde. Das Peter-Altmeier-Ufer ist nach wie vor ein Anziehungspunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie für Touristen und gehört damit zu den wichtigsten Radfahrachsen in Koblenz. Jedoch, wenn die gemeinsame Nutzung des Gehweges nicht gewollt ist, weil zu viele Gefahrenpunkte zwischen den Verkehrsteilnehmern entstehen könnten, müssen andere Lösungen gefunden werden, so die Sozialdemokraten.

Die verkehrsplanerischen Überlegung, für den Radverkehr einen eigenen Schutzstreifen zu markieren, wäre wünschenswert. Dies könnte auch dazu führen, dass mit einem getrennten Straßenraum für alle Teilnehmer mehr Sicherheit gewährleistet ist. Bei der Gesamtkonzeption eines durchgängigen Geh- und Radweges am Moselufer vom Deutschen Eck bis nach Koblenz-Lay spielt das Peter-Altmeier-Ufer eine besondere Rolle. „Die Abmarkierung für den Radverkehr wäre eine sichere und preiswerte Möglichkeit, hier schnell etwas zu tun, wenn man den Kraftfahrzeugverkehr an dieser Stelle des Moselufers belassen will“, so Naumann.

Pressemitteilung des

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

V.li. Denny Blank und Fritz Naumann am Peter-Altmeier-Ufer. Quelle: SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Kommentare
09.04.202123:39 Uhr
juergen mueller

Daseinsberechtigung ohne Ende. Damit werden wir wohl leben müssen. Für irgendetwas muss man ja gut sein, wenn man den politischen Weg eingeschlagen hat, in der Hoffnung, daraus Kapital schlagen zu können, was man ja auch gemacht hat.
Ist schon traurig und beschämend, wenn man sein erwähltest politisches Leben bis zum äussersten weiter ausnutzt, nicht, weil man sich anderen verpflichtet fühlt, sondern weil man sein mittlerweile gealterndes Ego, seine vermeintliche Wichtigkeit, bis zum Schluß auskosten will u. natürlich daran verdient.
Der Mensch, vor allem der politisch auf sich selbst orientierte Mensch gibt halt gerne seine Zügel nur dann ab, wenn das Zugpferd selbst am Ende ist.


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