Marianne Altgeld, Kandidatin der Freien Wähler im Kreis Neuwied
„Lokale Qualität vor globaler Quantität!“
Kreis Neuwied.Als Kind der Region weiß Marianne Altgeld (33), Spitzenkandidatin der Freien Wähler zur Bundestagswahl, ihre Heimat wertzuschätzen. Nicht umsonst kehrte die ambitionierte Politikerin nach Studium und mehrjähriger Berufserfahrung in anderen Regionen Deutschlands zurück in die Heimat.
Gemeinsam mit dem Neuwieder Urgestein Jörg Niebergall besuchte Altgeld den Hof der Familie Müller in Torney. „Meine Familie hat selbst Hühner, Bienen und eine im Wachstum befindliche Streuobstwiese. Schon früh habe ich gelernt, dass kurze Wege einen Mehrwert an Qualität bedingen,“ erzählt Altgeld im Gespräch. „Auch wenn nicht jedes Lebensmittel aus Deutschland oder der Region kommen kann, so kann man doch versuchen auf Regionalität zu achten.“
Im Austausch mit Daniela Müller stellen die beiden Frauen viele Gemeinsamkeiten fest, was regionale Wertschöpfung angeht. Altgeld fasst ihre Sichtweise kurz zusammen: „Wir wollen durch die Förderung von Direktvermarktung und besonders tierschutzgerechten Lösungen wie der Hofschlachtung den Kauf regional erzeugter Produkte unterstützen. So bleibt die Wertschöpfung in der Region und die bäuerliche und familiengeführte Landwirtschaft erhält eine echte Zukunftsperspektive. Die kurzen Wege zwischen Produzenten und Verbrauchern schützen zudem unser Klima. Wir fordern einen Bürokratieabbau für Direktvermarkter: Bestehende und zukünftige Auflagen müssen dahingehend geprüft werden, ob sie für die Direktvermarktung ausgesetzt werden können.“
Altgeld will eine Dezentralisierung der europäischen Agrarpolitik: „Die EU ist groß und komplex geworden. Dadurch gelten gerade in der Landwirtschaftspolitik viele starre zentralisierte Regeln, die von Portugal bis Finnland, von Zypern bis Irland ihre Anwendung finden. Diese Einheitspolitik ist praxisfern und wird der Vielfalt der europäischen Landwirtschaft nicht gerecht. Wir brauchen hier mehr regionale Gestaltungsspielräume.“ Der kommunale Fokus der Freien Wähler zeigt sich auch in einem weiteren Punkt ganz deutlich: „Nachhaltig und regional erzeugte Produkte dürfen keinen Wettbewerbsnachteil erfahren. Wir treten deswegen für eine CO2 -Kennzeichnung von Lebensmitteln ein. Regionale Produkte und nachhaltige Erzeugung mit kurzen Wegen sollen damit unterstützt werden.“
Daniela Müller erklärte der Spitzenkandidatin der Freien Wähler, warum ihre Erdbeeren viel besser schmecken als handelsübliche Ware: „Das Geheimnis liegt in der Sorte. Wir verwenden besonders geschmackvolle Sorten, die zum schnellen Verzehr gedacht sind, ohne lange Transportwege. Die feine Haut dieser süß-aromatischen Erdbeersorte würde keinen Transport z.B. aus Spanien überleben,“ erklärt Müller voller Stolz. „Solche Qualität gibt es nur lokal.“
Pressemitteilung
Marianne Altgeld, Kandidatin der Freien Wähler im Kreis Neuwied
