FBG spazierte durch Stadtteil um Entwicklung zu besprechen
Lützel aufwerten ohne die Seele zu verkaufen
Koblenz. Die Potentiale die Lützel als einer der ältesten Koblenzer Stadtteile hat, sind mit Händen greifbar und in naher Zukunft wird sich einiges verändern. Zu dieser Erkenntnis kamen FBG-Spitzenkandidat Christian Altmaier und die Bau- und Umweltpolitiker Ratsmitglied Walter Baum und Werner Rosenbaum nach einem Spaziergang durch Lützel.
Ein attraktiver Stadtteil
Gerade im Bereich des Güterbahnhofs wird sich in den kommenden Jahren einiges bewegen. So entsteht an der Kreuzung Wallersheimer Weg/Andernacher Straße in Kürze ein repräsentatives Mehrfamilienhaus. Die zuvor minder genutzte Fläche wurde kürzlich von der Bestandbebauung befreit und nun sollen dort 21 Eigentumswohnungen und eine Gewerbefläche entstehen. Unter dem attraktiven Namen „Festungsblick“, da in beide Richtungen die preußischen Befestigungsanlagen zu sehen sein werden: Feste Kaiser Franz und die Festung Ehrenbreitstein. Projektentwickler ist die in Koblenz sehr aktive IFA Immobilien GmbH aus Trier. „Es ist sehr zu begrüßen, dass diese innenstadtnahe Fläche einer Wohnbebauung zugeführt wird und Investoren hier Wohnraum schaffen“, erklären die Ratsmitglieder Christian Altmaier und Walter Baum, „so soll auch rund um den ehemaligen Güterbahnhof Lützel mit dem ‚Rosenquartier‘ weitere Wohnbebauung entstehen.“ Die Grundstückspreise sind in Lützel noch günstig, sodass Wohnbauprojekte hier noch relativ preiswert zu realisieren sind. Baum und Rosenbaum informierten Altmaier ferner darüber, dass auch im weiteren Verlauf der Andernacher Straße ein weiteres minder genutztes Grundstück zeitnah mit Neubauten den Stadtteil Lützel aufwerten werden. „Die Attraktivität von Lützel ist die verkehrsgünstige Lage zur B9 und dem Lützeler Bahnhof, sowie die Nähe zur Innenstadt via Balduinbrücke oder auch Staustaufe“, finden die drei FBG-Mitglieder, „die Stadt muss alles in Bewegung setzen, um eine weitere Entwicklung von Lützel zu fördern, ohne die Seele des Stadtteils zu verkaufen.“ Damit zielen Altmaier und Baum auf vergleichbare Veränderungen in den bekannten Szene-Kiezen von Berlin ab, wo die Gentrifizierung zu erheblichen Spannungen führte. „Aus ehemals benachteiligten Stadtteilen, wurde durch Sanierung und Aufwertung von Bereichen eine begehrte Wohnlage und alteingesessne Bewohner können sich teure Mietsteigerungen nicht leisten.“ Für Lützel sehen sie aber keine akute Gefahr, weisen aber darauf hin, dass die Kommunalpolitik dies im Auge haben müsse.
Pressemitteilung
Freie Bürgergruppe Koblenz,
FGB e. V.
