Bauern aus der Region beteiligen sich an bundesweiter Aktion
Mahnfeuer: Bäuerliche Landwirtschaft steht vor dem Aus
Ochtendung. Ochtendunger Landwirte haben sich an der bundesweiten Aktion „LAND schafft Verbindung. WIR rufen zu Tisch“ am Dienstag, 10. Dezember, beteiligt. Ab 17 Uhr enztündeten deutschlandweit Bauern aus Deutschland Mahnfeuer, um den Forderungen der Bauern-Demo in Bonn entsprechend Nachrduck zu verleihen. Die Mahnfeuer unter dem Titel „Deutschland „in Flammen““ sollen den Organisationen zufolge auch dazu dienen um gemeinsam ins Gespräch zu kommen und zusammen Lösungsansätze zu finden, um Probleme und Vorwürfe auszuräumen.
Die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation der Landwirtschaft, hat auch die Ochtendunger Landwirte veranlasst ein Mahnfeuer abzubrennen und gegen die aktuelle Agrarpolitik ein Zeichen zu setzen.
„Es kann nicht sein, dass ein Landwirt heutzutage über 150 Menschen mit seiner Arbeit ernährt, aber selber immer schwieriger davon leben kann. Der Verbraucher fordert von den Bauern die höchsten Qualitäts- und Umweltstandards, wie zum Beispiel der nochmals verschärften Düngeverordnung und der Verordnungen beim Tierwohl. Hingegen handelt der Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln immer noch nach dem Grundsatz „Geiz ist geil“. Der Wert von Lebensmitteln wird nach wie vor zu wenig geschätzt und Dumpingpreise werden billigend in Kauf genommen. Es ist immer wieder festzustellen, dass der Ruf nach regionalen Produkten zwar zu hören ist, aber schaut man genauer in den Einkaufskorb, so findet man Produkte aus allen Herrenländern, wo vor allem die Umweltstandards weit hinter denen aus Deutschland zurückliegen. Dieses Konsumverhalten führt zu einer immer schwierig werdenden Situation der Landwirte vor Ort“, heißt es seitens des Ortsbauernverbandes aus Ochtendung.
Demnach seien die Bauern dazu bereit ihren Teil am Umweltschutz zu leisten, allerdings müsse dieser finanziell ausgeglichen werden. Als weitere Erschwernis kämen aus der Sicht vieler Bauern die immensen Bürokratieauflagen hinzu, die dazu führen würden, dass Landwirteimmer mehr Zeit mit Verwaltungsarbeiten verbringen müssen wodurch die wöchentliche Arbeitsbelastung steige.
Diese Aspekte aber auch die zum Teil geringe Wertschätzung in der Bevölkerung würden nach Ansicht des Bauernverbandes dazu führen, dass immer mehr Betriebe gezwungen seien aufzugeben und kaum noch Nachwuchs bereit ist, einen Betrieb zu übernehmen.
Quelle Ortsbauernverbandes Ochtendung

Eine heraufziehende Öko-Diktatur sozialistischer Prägung, einhergehend mit den infantilen Politikdarstellern und NGO-Aktivisten, zerstören in Deutschland nicht nur den Bauernstand, auch die Industrie und die energetische Versorgungssicherheit!