Ein Sturmtief nimmt keine Rücksicht auf die Region und deren Krankenversorgung vor Ort
Mangelnde Grund- und Regelversorgung beklagt
Region. Das Sturmtief „Sabine“ fegte am Wochenende mit hoher Geschwindigkeit über große Teile Deutschlands und auch unsere Region, die Verbandsgemeinde Adenau sowie das weite Umland. Es ist im Voraus nie plan- und vorhersehbar, welche Schäden solche, immer häufiger auftretenden, Wetterextreme verursachen. Sämtliche Feuerwehren, natürlich auch Rettungskräfte und Straßenmeistereien, etc. im ganzen Land stehen ständig, und bei vorhergesagten Unwettern im Besonderen, in Alarmbereitschaft, um uns allen im Notfall zu helfen. Unfallopfer bergen, Menschen aus Häusern befreien, Bäume von den Straßen und Schienen räumen, Wasser aus Häusern pumpen, usw. Alle Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren sind Menschen, die ohne Entlohnung und auf rein ehrenamtlicher Basis helfen. In der Verbandsgemeinde Adenau gibt es 23 Feuerwehren (FFW), davon sind neun als Ausrücke-Bereichsfeuerwehren eingerichtet. Insgesamt sind dort ca. 500 Frauen und Männer im Dienst, die mit jedem Einsatz auch ein großes persönliches Risiko eingehen, Verletzungen davonzutragen. Nun stellt es sich leider so dar, dass für diese Helfer, wie natürlich auch alle anderen Bürger in der VG Adenau, im Notfall weder ein nahegelegenes Krankenhaus (lediglich für internistische Fälle), noch eine Notaufnahme für chirurgische Fälle zur Verfügung stehen und tatsächlich dieser uneigennützige Einsatz somit noch bestraft wird, sollte etwas passieren. Nach wie vor fühlt sich niemand für diese unzumutbare und unter Umständen auch lebensbedrohliche Situation zuständig.
Die Marienhaus GmbH hat am 6. November 2019 zum 31. Dezember 2019 den Versorgungsauftrag, ohne Rücksicht auf die daraus resultierenden Gefahren für uns Menschen in der Region, an das Land Rheinland-Pfalz abgegeben. Das zuständige Ministerium unter Führung von Frau Bätzing-Lichtenthäler reagierte viel zu spät darauf, obwohl es deutliche Hinweise schon weit im Voraus auf die Vorhaben der Marienhaus GmbH gab. Es wurden Gespräche mit absolut unbefriedigenden Ergebnissen geführt, die uns jedoch als „toller Erfolg“ verkauft wurden. Fakt ist, eine Grund- und Regelversorgung, wie sie uns per Gesetz zusteht, gibt es seit dem 1. Januar definitiv nicht mehr. Seitdem erleben wir ein unwürdiges und beschämendes Hin- und Herschieben von Zuständigkeiten zwischen Kreis und Land.
Wenn unsere Feuerwehren genauso wie unsere „Volksvertreter“ agieren und handeln würden, wären Szenarien, wie das folgende Beispiel, an der Tagesordnung: Notruf - ‚Hausbrand z. B. in Adenau mit starker Rauchentwicklung, vermutlich befinden sich noch Personen im Haus‘. Alarm geht ein, der Wehrleiter überlegt kurz und sagt: „Nö, dafür sind wir nicht zuständig, das müsste die Feuerwehr in XY sein.“ Weiterleitung an die Feuerwehr in XY mit der Rückmeldung: „Och nein, wir haben gerade ein Fest im Dorf, da soll bitte eine andere FFW hinfahren und ob wir überhaupt zuständig sind, wissen wir nicht.“ Der Ausgang dieser Geschichte ist jedermanns Fantasie überlassen. Die Feuerwehrleute, die Ersthelfer bei den First Respondern, um jene zu nennen die ehrenamtlich arbeiten, tun alles in ihrer Machtstehende um für unseren Schutz und unser Wohlergehen in Notsituationen zu sorgen. Uneigennützig und ohne jegliche Bezahlung dafür! Bei unseren Politikern hingegen scheinen die Prioritäten konträr gelagert zu sein. Für sie sind wir auf dem Land offensichtlich Menschen 2. Klasse.Pressemitteilung der
Bürgerinitiative Adenauer Land
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Jugendliche um drei Uhr nachts von Polizei angehalten
11.04.: Bad Ems: 15- und 13-Jähriger unternehmen nächtliche Spritztour mit Auto
Bad Ems. In den frühen Morgenstunden des 11.04.2026, gegen 03:00 Uhr, wurde durch eine Streifenwagenbesatzung nach einem Hinweis von Zeugen ein Pkw im Stadtgebiet Bad Ems, im Bereich der Straße Am Weißen Stein, kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer erst 15 Jahre alt und demnach nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Sein Beifahrer war nochmals zwei Jahre jünger.
Weiterlesen
In Heimersheim stand eine Garage in Vollbrand
11.04.: Bad Neuenahr-Ahrweiler: Nächtlicher Brand sorgt für Feuerwehreinsatz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Samstagmorgen des 11.04.2026 gegen 04:40 Uhr kam es in Bad Neuenahr-Ahrweiler im Ortsteil Heimersheim zu einem Garagenbrand. Der Garagenanbau eines Wohnhauses stand dabei in Vollbrand.
Weiterlesen
Insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem ist eine Salmonellen-Erkrankung gefährlich
10.04.: Lebensmittelrückruf: Salmonellen in beliebter Haselnuss-Nougat-Creme
Region. Die Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH & Co. KG ruft die Haselnuss-Nougat-Creme der Marke Nudossi auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurden Salmonellen nachgewiesen.
Weiterlesen
