Politik | 03.03.2022

SPD-Bundestagsabgeordneter unterstützt Hilfe für Ukraine

Martin Diedenhofen: „Putin ist ein Kriegsverbrecher“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen unterstützt die Hilfe für die Ukraine. Foto: Martin Schmitz.

Neuwied/Altenkirchen. „Der Überfall Russlands auf die Ukraine markiert eine Zeitenwende“ – dieser Ansicht des Bundeskanzlers Olaf Scholz schließt sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen an. Er unterstützt die Neuausrichtung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, die Kanzler Scholz in einer Sondersitzung des Bundestages am Sonntag, 27. Februar, bekanntgegeben hatte.

Nach der Sitzung erklärte Diedenhofen: „Putin greift mit seinen Panzern und Raketen nicht nur skrupellos die Menschen in der Ukraine, sondern auch die Demokratie und Freiheit in ganz Europa an. Deswegen sind zusätzliche 100 Milliarden für die Bundeswehr, die Erfüllung unserer Zusagen an die NATO und Waffenlieferungen an die Ukraine die richtige Antwort auf die Aggression des russischen Autokraten.“

Des Weiteren betonte Diedenhofen: „Die Diplomatie wird immer die oberste Maßgabe unserer Außen- und Sicherheitspolitik bleiben. Das unterscheidet uns von einem Kriegstreiber wie Putin.“ Außerdem sei es ihm sehr wichtig zu betonen, dass die Neuausrichtung der Politik keine Einsparungen bei zentralen Herausforderungen zur Folge haben dürfe. Ganz im Gegenteil: Indem man beispielsweise die erneuerbaren Energien fördere, mache man sich unabhängig von russischen Energieimporten, schütze die Umwelt und sorge mittelfristig dafür, dass das Heizen in Deutschland wieder bezahlbarer werde. Mit Maßnahmen wie dem Entlastungspaket unterstütze man die Menschen auf dem Weg dorthin.

Zufrieden zeigte sich der SPD-Politiker mit dem entschlossenen Handeln der westlichen Verbündeten in Bezug auf den russischen Einmarsch: „Russland wird einen hohen Preis zahlen. Mit unseren Sanktionen treffen wir das Regime in Moskau empfindlich.“ Die beschlossenen deutschen Waffenlieferungen an die Menschen, die in der Ukraine ihre Heimat verteidigen, seien für Diedenhofen „der nächste logische Schritt“. Die gesamte Nachkriegsordnung sei durch Russland bedroht. „Es gibt keinen Grund, der diesen Angriffskrieg und das Blutvergießen rechtfertigt. Es ist, wie unser SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich in seiner Rede gesagt hat: Putin ist ein Kriegsverbrecher.“

Man müsse nun die Ukraine unbedingt mit allen Mitteln unterstützten. „Wir stehen solidarisch an ihrer Seite. Wir sollten jetzt alles dafür tun, die Ukrainerinnen und Ukrainer auf der Flucht unterzubringen und zu versorgen. Unser größter Respekt gilt jenen Männern und Frauen, die an der Seite von Präsident Wolodymyr Selenskyj im Kampf ihr Land verteidigen und gleichzeitig ihr Leben riskieren.“

Wichtig sei es Diedenhofen zu betonen, dass die deutsche Regierung Putin und die russische Regierung verurteile, nicht aber das russische Volk. Der SPD-Politiker ist sich sicher: „Viele werden mit seinem größenwahnsinnigen Vorgehen nicht einverstanden sein, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung aus Angst vor Repressionen und Verhaftungen zum Schweigen verurteilt ist.“ Dennoch hätten viele Russinnen und Russen den Mut gefunden, sich aufzulehnen und gegen Putins Ukraine-Einmarsch zu demonstrieren. In Moskau, St. Petersburg und anderen Großstädten gingen Tausende Menschen auf die Straße – gegen die

die Polizei zum Teil rigoros vorging. „Diese Demonstrantinnen und Demonstranten verdienen unsere größte Anerkennung!“

In diesem Zusammenhang erklärte der SPD-Politiker: „Der Wunsch nach Frieden vereint Menschen überall auf der Welt, wie man auf den zahlreichen Friedensdemonstration anlässlich des Krieges in der Ukraine sieht. Diesen Wunsch darf auch die Politik in diesen schwierigen Zeiten nie vergessen. Die Sozialdemokratie wird weiterhin für die Völkerverständigung und Freiheit aller Menschen eintreten.“

Pressemitteilung

Martin Diedenhofen, MdB (SPD)

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen unterstützt die Hilfe für die Ukraine. Foto: Martin Schmitz.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Ostergruß
Anzeige KW 14
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Kita
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
25

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
364

Aufgrund von Wartungsarbeiten muss´die Stromversorgung zeitweise eingestellt werden

Kein Strom in Sinzig-Westum und Löhndorf

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
15

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
423

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Kreishandwerkerschaft
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
SB Standesamt
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige