Politik | 25.01.2017

AfD-Kreisverbände Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich

Martin Fischer tritt als Direktkandidat an

Martin Fischer (Mitte), AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 200, mit Matthäus Kielkowski (links) und Andreas Bleck.privat

Laubach. Martin Fischer tritt als Direktkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) im Wahlkreis 200 (Mosel/Rhein-Hunsrück) für die Bundestagswahl am 24. September an. Bereits am vergangenen Freitag wählten die Mitglieder der Kreisverbände Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich Martin Fischer zum Direktkandidaten für die kommende Bundestagswahl.

Alle drei Kreisverbände stellten sich rückhaltlos hinter den 25-jährigen gelernten Elektroniker für Betriebstechnik und Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens für Elektrotechnik an der Hochschule Trier, so dass sich Martin Fischer einer breiten Unterstützung sicher sein kann. Der Illericher freut sich auf die vor ihm liegende Herausforderung. „Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 werden die etablierten Altparteien alles versuchen, den endgültigen Durchbruch der AfD zu verhindern. Dem werde ich mich - wie ich es stets getan habe - mit aller Entschiedenheit entgegenstellen.“

Die Wahlkreisversammlung wurde durch den Vorsitzenden des Kreisverbands Rhein-Hunsrück, Matthäus Kielkowski, eröffnet. Er begrüßte die zahlreichen Mitglieder. Die Versammlung wurde geleitet von Andreas Bleck, der Mitglied des Bundesvorstands und Spitzenkandidat der Jungen Alternative für die JA in Rheinland-Pfalz zur BTW 2017 ist.

Fischer ist wahlkampferprobt: In bisher vier Wahlkämpfen engagierte sich der Vorsitzende des Kreisverbands Cochem-Zell bereits für die AfD und trug wesentlich zu den guten Ergebnissen bei.

Schon bei der vergangenen Landtagswahl 2016 kandidierte er als Direktkandidat für die Alternative für Deutschland. Auch bei der Kommunalwahl 2014 im Kreis Cochem-Zell konnte Fischer als Spitzenkandidat in Fraktionsstärke in den Kreistag einziehen. Hier führt er die Fraktion und vertritt die AfD im Ausschuss für Kreisentwicklung und Demografie. Fischer ist Gründungsmitglied der Jugendorganisation und seit Gründung der Jungen Alternative RLP als Landesschatzmeister tätig.

In seiner Rede betonte Fischer, dass die Haftungsrisiken für Deutschland durch die katastrophale Eurorettung mittlerweile 750 Milliarden Euro betrügen und die momentane Niedrigzinspolitik die Sparer und Altersvorsorger über alle Gebühr belaste. „Das Euroexperiment und dessen Politik müssen endgültig beendet werden“, so Fischer.

Im Themenfeld Flüchtlingspolitik forderte er, dass abgelehnte Asylbewerber rigoros abgeschoben würden und den wirklichen Hilfsbedürftigen durch Flüchtlingszentren vor Ort geholfen werden müsse. Bei der Bildungspolitik stellte Fischer eine stärkere Fokussierung auf die MINT-Fächer und eine Beendung der Ideologievermittlung im Unterricht in den Fokus. „ Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken berufen. Außerdem brauchen wir Klasse statt Masse.“ Dem sinkenden Bildungsniveau müsse entgegengewirkt werden, um ausreichend qualifizierte Schulabgänger zu erhalten. Laut eigener Aussage steht der gelernte Elektroniker für Betriebstechnik voll hinter dem Wahlkampfslogan „Meister statt Master“.

Eine Herzensangelegenheit ist für ihn die Energiepolitik. Fischer betrachtet die EEG-Umlage und die Folgen der übereilten Energiewende als fatalen Fehler. Der Strom würde künstlich verteuert. Dies belaste besonders die sozial Schwächeren der Bevölkerung. Auch der entstehende Schaden für Natur, Umwelt und Tourismus sei nicht außer Acht zu lassen.

Pressemitteilung der

AfD-Kreisverbände

Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell

und Bernkastel-Wittlich

Martin Fischer (Mitte), AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 200, mit Matthäus Kielkowski (links) und Andreas Bleck.Foto: privat

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