Politik | 06.03.2024

MdB Rudolph freut sich über massive Investitionen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in ihre Koblenzer Wohnungen

Thorsten Rudolph traf sich vor kurzem mit dem BImA-Vorstandsmitglied Holger Hentschel (Mitte) sowie Regionalbereichsleiter Wolfram Schaller (rechts), um über die BImA-Wohnungen in Koblenz zu sprechen. Foto: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph / Volker Schmidt

Koblenz. Die Nachfrage nach Wohnraum ist auch in Koblenz groß. Als Eigentümerin von 1400 Wohnungen im Stadtgebiet und damit Wohnraum für etwa 3000 Menschen spielt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) im Hinblick auf die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt und die Unterbringung von geflüchteten Menschen eine wichtige Rolle. Schon vor einigen Monaten hatte sich der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph bei der BImA nach der Verfügbarkeit und dem Sanierungsstand dieser Wohnungen erkundigt und erfahren, dass zurzeit rund 300 dieser 1400 Wohnungen leer stehen. „Das sind eindeutig zu viele“, so Rudolph. Um über dieses Thema und die Pläne der BImA für die Stadt zu sprechen, hatte er vor kurzem das zuständige BImA-Vorstandsmitglied Holger Hentschel nach Koblenz eingeladen.

„Natürlich wird es immer einen gewissen Leerstand geben. Aber es ist dringend erforderlich, dass leerstehende Wohnungen dem Markt möglichst schnell wieder zur Verfügung stehen. Und über Wege, dies zu erreichen, habe ich mit Holger Hentschel gesprochen“, so Rudolph. In dieser Hinsicht befindet sich die BImA laut Hentschel in einer Phase der Transformation.

Denn mit ihrer Gründung 2005 hatte die BImA im Zuge der allgemeinen Privatisierungswelle den Auftrag, ihren Wohnungsbestand zu verkaufen. Dementsprechend gab es auch nur vergleichsweise geringe Investitionen in die Instandhaltung und Sanierung der Wohnungen, sodass sich bundesweit ein erheblicher Sanierungsstau aufgebaut hat. Und der muss nun nach und nach abgearbeitet werden. Denn die BImA hat aufgrund des zunehmenden Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen für Bundesbedienstete, gerade auch in den unteren Lohngruppen, entschieden, den aktuell vorhandenen Bestand von rund 38.000 Wohnungen im ganzen Bundesgebiet dauerhaft zu behalten. Sie plant darüber hinaus sogar wieder den Neubau von Wohnungen. Im Gespräch mit Rudolph informierte Holger Hentschel über den aktuellen Stand in diesem Veränderungsprozess und die angestrebten Ziele.

Im Rahmen dieser Umstrukturierung plant die BImA unter anderem, die Vermietungsorganisation weiterzuentwickeln, um so deutlich mehr Mietverträge abschließen zu können als bislang. Zudem soll durch die Beauftragung von Generalunternehmern mehr Tempo in die Sanierung der Wohnungen gebracht werden. Hierdurch will man zum Beispiel in Koblenz dafür sorgen, dass die leerstehenden Wohnungen, bei denen ein Mangel beziehungsweise Sanierungsbedarf festgestellt wurde, möglichst schnell saniert und auch wieder vermietet werden können.

Thorsten Rudolph zieht insgesamt viel Positives aus dem Gespräch mit dem BImA-Vorstandsmitglied: „Mich stimmt sehr optimistisch, dass sich die BImA strukturell anders aufstellen wird, um leerstehende Wohnungen schneller wieder vermieten zu können. Und besonders freue ich mich, dass sie auch massiv in den Standort Koblenz investieren wird, wie ich erfahren habe“, erklärt der Abgeordnete, der auch stellvertretender Vorsitzender des BImA-Verwaltungsrates ist. Das betrifft den größten Wohnstandort der BImA auf der Pfaffendorfer Höhe mit zurzeit 78 Mehrfamilienhäuser mit rund 390 Wohneinheiten, wo sich in den kommenden Jahren einiges tun wird:

Acht dieser bundeseigenen Häuser hat die BImA in den vergangenen Jahren bereits umfassend saniert, sodass schon mehr als 100 zeitgemäße Wohnungen vermietet werden konnten. Schrittweise soll ab dem Jahr 2025 die Sanierung und energetische Optimierung der weiteren 253 Bestandswohnungen erfolgen. In diesem Zuge werden die Häuser auch aufgestockt, sodass in den neuen Dachgeschossen zusätzliche rund 200 Neubauwohnungen entstehen können. Die Gesamtmaßnahme wurde dazu in fünf aufeinander folgende Bauabschnitte unterteilt. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst sechs Gebäude mit derzeit 48 Wohnungen komplett saniert und aufgestockt. Insgesamt ist für die Durchführung aller Bauabschnitte ein Zeitraum bis zum Jahr 2032 vorgesehen.

„Wir freuen uns, dass das geplante Quartierskonzept für den Standort schon so weit entwickelt ist und wir bald mit der Umsetzung beginnen können. Somit werden wir für unsere Mieterinnen und Mieter, aber auch für neue Bewohner langfristig ein noch schöneres Zuhause schaffen. Die geplante Sanierung der Wohngebäude und das erweiterte Angebot an neuen Wohnungen machen den Standort noch attraktiver“, so Holger Hentschel. „Natürlich werden wir rechtzeitig vor Beginn der Maßnahmen unsere Mieterinnen und Mieter ausführlich informieren. Im Zusammenhang mit den geplanten Maßnahmen wird dann auch der Leerstand nach und nach abnehmen, weil wir auch die Wohnungen entsprechend sanieren werden, die bislang aufgrund ihres baulichen Zustands nicht vermietbar sind.“

„Das sind sehr gute Nachrichten für Koblenz und ein klares Bekenntnis des Bundes zur Stadt. Hier werden Hunderte Wohnungen modernisiert, neu gebaut und langfristig für den Wohnungsmarkt erhalten“, sagt Thorsten Rudolph. „Das ist wichtig, denn die BImA stellt einen nicht unerheblichen Anteil des Wohnraumangebots in Koblenz.“

Pressemitteilung des

Büro MdB Rudolph

Thorsten Rudolph traf sich vor kurzem mit dem BImA-Vorstandsmitglied Holger Hentschel (Mitte) sowie Regionalbereichsleiter Wolfram Schaller (rechts), um über die BImA-Wohnungen in Koblenz zu sprechen. Foto: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph / Volker Schmidt

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