Politik | 12.09.2017

SPD Grafschaft

Mehr Anstellungen ohne Befristung

Grafschaft. Zeit für mehr Gerechtigkeit – das ist das zentrale Anliegen der SPD bundesweit. Was das ganz konkret auf Gemeindeebene bedeutet, zeigt das Beispiel der Arbeitsverträge der Gemeinde Grafschaft.

Die Grafschafter Sozialdemokraten hatten die Verwaltung der Gemeinde Grafschaft gebeten, eine Übersicht über die Art der Anstellungsverträge der Verwaltung zu geben. Dabei zeigte sich, dass von den 203 Beschäftigungsverträgen der Gemeinde 30 Prozent befristet sind.

„Es gibt sicherlich Bereiche, wo eine Befristung notwendig ist. Insgesamt erscheint uns eine Quote von 30 Prozent aber zu hoch“, so SPD Vorsitzender Udo Klein dazu. Besonders auffällig erscheint der relativ hohe Anteil von Befristungen im Bereich der Kindertagesstätten/Kinderbetreuung und Schulen/Übermittagsbetreuung der Gemeinde. Ebenfalls ins Auge fallend die Dauer der Befristung. Zwei Verträge laufen nur sechs Monate, 19 Verträge gelten 12 Monate, 4 Verträge 18 Monate und 2 Verträge sind auf 24 Monate befristet. Vier Verträge haben sogar eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren. Gerade im Bereich der Kinder- und Schülerbetreuung müsse es im Interesse der Gemeinde liegen, qualifiziertes Personal langfristig vertraglich zu binden. Das würde die Planungssicherheit für die betroffenen Angestellten verbessern und damit auch die Qualität der Betreuung der Kinder, so die Grafschafter Sozialdemokraten.

„Auf Antrag der SPD Fraktion werden wir in der Gemeinderatssitzung am 28. September die Befristungen thematisieren und haben von der Verwaltung einen aktuellen Sachstandsbericht angefordert“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Hubert Münch.

Pressemitteilung der

SPD Grafschaft

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