Politik | 25.01.2019

Neuwieder Rathaus startete Vorbereitung der Wahlen im Mai

Mehr Briefwähler erfordern weniger Wahlräume

Neuwied. Von der Europawahl über die Kommunalwahl bis zur Wahl der Ortsbeiräte und Ortsvorsteher: In der Stadt Neuwied treffen die Bürgerinnen und Bürger am 26. Mai gleich mehrere Wahlentscheidungen. Zwar sind es noch einige Monate bis dahin, im Rathaus haben die Vorbereitungen aber schon begonnen. Zum Beispiel was die Einteilung des Stadtgebiets in Wahlbezirke betrifft.

Neben der guten Erreichbarkeit der Wahlräume spielt bei der Bildung von Wahlbezirken die Einwohnerzahl eine entscheidende Rolle. So sollte ein Bezirk zwischen 1.000 und im höchsten Fall 2.500 Einwohner zählen. Das vermeidet längeres Anstehen und vor allem kann das Wahlergebnis in einem vertretbaren Zeitraum ermittelt werden.

Solche und andere gesetzliche Vorgaben haben natürlich auch die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung zu beachten bei ihrer Einteilung der Wahlbezirke. „Darüber hinaus“, so betont Peter Jung, der als Leiter des Büros des Oberbürgermeisters die Wahlen in Neuwied federführend organisiert, „können wir schon seit Jahren einen auffallend starken Anstieg des Briefwähler-Anteils im Vergleich zur Urnenwahl beobachten“.

Dieses veränderte Wählerverhalten gab dann neben anderen Kriterien wie dem Angleichen von Wahlbezirksgrößen und der Schaffung besserer Voraussetzungen für räumliche Wahlanalysen den Ausschlag, eine neue Wahlbezirkseinteilung vorzunehmen.

Das Stadtgebiet von Neuwied wird demnach in 40 Urnenwahlbezirke und 17 Briefwahlbezirke eingeteilt. Bislang waren es 50 Bezirke für die Urnenwahl und 14 für die Briefwahl. Daher kommt der Wahlbenachrichtigung, die rechtzeitig vor dem 26. Mai zugestellt wird, in diesem Jahr zusätzliche Bedeutung zu: Schließlich lässt sich daraus entnehmen, ob sich am Standort des Wahlraums etwas geändert hat und wo die Stimme abgegeben werden kann.

Pressemitteilung

Stadt Neuwied

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