Politik | 15.07.2014

FDP Swisttal bezieht Stellung zu Gemeinschaftssportstätten

Mehr Transparenz gefordert

Swisttal. Klare Aussagen seitens der Gemeindeverwaltung fordert der neue FDP-Vorsitzende in Swisttal, Sascha Seniuk, in Sachen der geplanten Gemeinschaftssportanlage zwischen Buschhoven und Morenhoven. Seniuk, der die FDP-Fraktion auch im Rat vertritt, bemerkte dazu anlässlich einer Kundgebung des SV-Swisttal auf dem noch vorhandenen Sportplatz in Morenhoven: „Es kann nicht sein, dass ein Verein, der bereit ist, seinen Platz und sein Vereinsheim als Beitrag zur Finanzierung der Kunstrasenplätze zu opfern, hier so im Ungewissen gelassen wird.“ Die Realisierung der neuen Multisportanlage zwischen Buschhoven und Morenhoven ist an viele Bedingungen geknüpft. Neben den Verträgen mit der Gemeinde sind das vor allem die Genehmigung des Flächennutzungsplans für die neuen Sportstätten durch die Bezirksregierung Köln und der Bebauungsplan für das Gelände des jetzigen Sportplatzes in Morenhoven. Enttäuschend findet Monika Goldammer, sachkundige Bürgerin der FDP-Fraktion, die bisherige Informationspolitik der Verwaltung. „Erst auf unsere Nachfrage hin wurde eingeräumt, dass die Bezirksregierung die Genehmigung der neuen Sportstätten zunächst verweigert hat und die Planung nachgebessert werden muss.“ Undenkbar sei für die FDP daher, dass auf dem Morenhovener Sportplatz die Abrissbirne kreist, bevor die Genehmigung aus Köln vorliegt. „Wir unterstützen das Großprojekt der Gemeinschaftssportanlagen. Dazu gehört aber auch eine nachvollziehbare Reihenfolge der Einzelmaßnahmen, damit kein Verein sich in seiner Existenz bedroht fühlen muss“, fasst Seniuk den Standpunkt seiner Fraktion zusammen. Pressemitteilung

der FDP Swisttal

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